Ökumenisches Zeichen der Verbundenheit – Als ökumenisches Zeichen soll das abendliche Läuten der Kirchenglocken um 19.30 Uhr dienen. Wer möchte, kann dazu eine brennende Kerze in sein Fenster stellen

Liebe Schwestern und Brüder!

Das Bistum Speyer und die Evangelische Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche) wollen gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in der Region Südwest erneut ein ökumenisches Zeichen der Solidarität und Verbundenheit in Zeiten von Corona setzen.

Daher haben Kirchenpräsident Dr. h.c. Christian Schad und unser Hwst. Herr Bischof Dr. Wiesemann angeregt, ab Mittwoch, dem 11. November, dem Gedenktag des heiligen Martin von Tours († 397), bis zum 2. Weihnachtsfeiertag in allen Kirchen in der Pfalz und Saarpfalz abends um 19.30 Uhr die Kirchenglocken zu läuten.

Diesem Aufruf kommen auch wir gerne nach. So laden wir Sie herzlich ein, beim Glockengeäut einen Moment inne zu halten und sich im Gebet mit den Erkrankten und Besorgten, den Ärzt/innen und Pflegenden, aber auch mit allen, die von den derzeitigen Einschränkungen besonders betroffen sind, zu verbinden.

Hier kann das ökumenische Gebet mitgesprochen werden, das Kirchenpräsident Dr. h.c. Schad und unser Herr Bischof für diese Zeit entworfen haben. Sie finden es zum Download am Ende dieses Artikels.

Möglich ist freilich auch, einfach einen Moment still zu werden und an die Menschen zu denken, die einem lieb sind oder die sich in ihrer Existenz gefährdet sehen.

Darüber hinaus sind alle eingeladen, in der Zeit des ökumenischen Glockenläutens und Gebets eine Kerze als Hoffnungslicht ins Fenster zu stellen.

So setzen wir in diesen Tagen, in denen uns die zweite Infektionswelle der Corona-Pandemie große Sorgen bereitet, wiederum ein hörbares und sichtbares Zeichen der christlichen Gemeinschaft, des gegenseitigen Trostes und der Ermutigung.

Das folgende Gebet kann vor allem in der Zeit vom Martins-Tag (11. November) bis Weihnachten (26. Dezember) verwendet werden.