Wie die Kirche mit 2G- und 3G-Regeln bei Gottesdiensten umgeht


Liebe Schwestern und Brüder,
immer mehr Menschen infizieren sich mit dem Coronavirus. Das hat auch Folgen für das Gottesdienstgeschehen. Die Bistümer stehen aktuell vor der Frage, ob und wie sie 2G- oder 3G-Gottesdienste feiern können.

Das jüngst von Bundestag und Bundesrat beschlossene Infektionsschutzgesetz sieht vor, dass Gottesdienste nicht mehr generell untersagt werden dürfen. Das ändert nichts daran, dass aktuell überall in der Kirche über das weitere Vorgehen in der Feier von Gottesdiensten nachgedacht wird, nachgedacht werden muss.

Gestern hat das Bistum Speyer die aktuellen Regelungen für die Feier von Gottesdiensten in der Corona-Pandemie veröffentlicht, die Regelungen gelten ab sofort.

Demnach können die Pfarreien selbst entscheiden, welche der beiden folgenden Varianten Sie für Ihren Bereich einführen.


Variante 1: Es gilt in den Gottesdiensten die 3G-Regel (vollständig geimpft oder genesen oder getestet (Nachweis einer offiziellen Stelle. Selbsttest reicht nicht aus!). Dabei gelten Maskenpflicht und Abstandsgebot zwischen Menschen, die nicht in häuslicher Gemeinschaft leben.

Variante 2: Es gilt in den Gottesdiensten die 2G-Regel (vollständig geimpft oder genesen): Um dem
Schutzbedürfnis der Mitfeiernden Rechnung zu tragen und zu Gottesdiensten bei Kasualien oder besonderen
Anlässen, bei denen zu erwarten ist, dass der Platz in einem Gottesdienstraum unter Wahrung des
Abstandsgebotes nicht ausreichen wird, können Pfarreien für diese Gottesdienste die 2G-Regel anwenden. Bei
Anwendung der 2G-Regel entfallen sowohl das Abstandsgebot als auch die Maskenpflicht am Platz. An Sonn- und
Feiertagen wird mindestens ein Gottesdienst pro Pfarrei gefeiert, der nicht der 2G-Regel, sondern der 3G-Regel
unterliegt.

Die Entscheidung liegt nun beim Pfarreirat: Per Umlaufbeschluss stimmen die Pfarreiratsmitglieder + das Pastoralteam über Variante 1 oder Variante 2 ab.

Bitte beachten Sie: Bei beiden Varianten ist ein Empfangsdienst einzurichten, der die notwendigen Nachweise sichtet. Alle Gottesdienstbesucher werden gebeten, den Empfangsdienst die notwendigen Nachweise vorzulegen. Der Nachweis wird vom Gesetzgeber verlangt; dies wollen wir auch so erfüllen. Der Empfangsdienst tut diesen Dienst freiwillig, für die Gottesdienstbesucher und für die Pfarrei. Wir bitte alle um Ihr Verständnis.

Sowie wir der Pfarreirat entschieden hat, erhalten Sie weitere Informationen.