Jubiläumsgottesdienst

Eine zündende Idee

50. Jubiläum des Weihetages von Hl. Kreuz, Lachen-Speyerdorf

Mitten in der Adventszeit feiert die Gemeinde Hl. Kreuz in Lachen-Speyerdorf den 50. Jahrestag der Weihe ihrer Kirche. Die Messdiener führten dazu passend und nachdenklich in den Gottesdienst ein und Pfarrer Paul begrüßte danach viele Christen aus der ganzen Pfarrei Hl. Geist, aktuelle und ehemalige Seelsorger, kirchliche und politische Amtsträger in dieser Kirche, in der sich seit nun 50 Jahren das kirchliche Leben der Gemeinde bündelt.

Damals hatten die Christen aus Lachen-Speyerdorf mit dem Neubau einer Kirche die "zündende Idee", nachdem die kleine barocke Kapelle im Dorfkern viel zu klein geworden war. Und der Funke sei auf alle übergesprungen. Hier erlebten und feierten die Menschen die Knotenpunkte ihres Lebens und erfuhren Beheimatung und Gottes Segen. Regens Markus Magin, selbst ehemaliger Ortspfarrer, stellte in seiner Festpredigt die Bedeutung von Gemeinde, Gemeinschaft und Kirche-sein heraus. Diese Kirche sei kein Vereinsheim irgendeiner Gruppierung. Als "Herausgerufene" seinen Christen nicht für sich selbst da, sondern für das Wirken in der Welt. Und schließlich versammelten sie sich im Gottesdienst immer wieder um Jesus, der sie beruft, stärkt und sendet, um ihn zu loben und zu preisen.

Die Vorsitzende des Gemeindeausschusses Christine Bührer-Blauth berichtete zu Beginn der Reihe der Grußworte von ihrem Schlüsselerlebnis damals als Neuzugezogene und sie wünsche sich für die Zukunft, dass die Gemeinde auch weiterhin so einladend und offen sei für Neues und Neue und dabei auch Altes bewahren könne. Das gute Miteinander betonte der ebenfalls 50jährige Ortsvorsteher Klaus Schick, der als Geschenk eine kleine Unterstützung zur Dachsanierung mitbrachte. Und auch der Neustadter Oberbürgermeister Marc Weigel stellte die Bedeutung der Kirchengemeinden für die Stadt Neustadt heraus. "Die Aufgabe der Kirche ist es nicht, die Welt zu verändern. Aber wenn die Kirche ihre Aufgabe erfüllt, dann verändert sie unausweichlich die Welt." zitierte Weigel C.F.v. Weizsäcker und überreichte als Geschenk eine Geldspende für das marode Dach der Kirche. Den seit Jahrzehnten gepflegten guten und geschwisterlichen Umgang in der Ökumene betonte schließlich der evangelische Ortspfarrer Stefan Oberlinger.

Der hervorragend aufgelegte Kirchenchor umrahmte mit sehr guten Solisten den feierlichen Gottesdienst und ein anschließender Empfang zur intensiven und herzlichen Begegnung rundete diesen festlichen Tag ab.

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