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Weltkirche-Haus

Wir setzen uns für Schwächere ein. Jesus sendet die Kirche an die Seite der Menschen, die am Rand der Gesellschaft stehen. Als Christen setzen wir uns für diejenigen ein, deren Ruf nach Hilfe und Gerechtigkeit im Lärm der Welt oft überhört wird.

Wir sind Teil der Kirche als einer weltumspannenden Lern-, Gebets- und Solidargemeinschaft. Wir verbünden uns mit Christen auf der ganzen Welt und lernen voneinander, wie Kirche gelebt werden kann. Die Sorgen und Hoffnungen der Menschen in anderen Ländern sind auch unsere Sorgen und Hoffnungen. Wir setzen uns für die Benachteiligten ein, hinterfragen unseren Lebensstil und wissen, dass wir im Dialog mit Christen anderer Länder viel geben, aber auch viel empfangen können.

Wir wollen anderen Menschen offen und unbefangen entgegentreten. Religion, Hautfarbe und Geschlecht spielen dabei keine Rolle. Selbstverständlich unterstützen wir die Päpstlichen und Bischöflichen (Hilfs)Werke für weltkirchliche Aufgaben. Darüber hinaus unterstützen wir auch direkte Patenschaften.

Adveniat

In den Kinderkrippenfeiern und Weihnachtsgottesdiensten am 24. und 25. Dezember sammelt die katholische Kirche in Deutschland jedes Jahr eine Kollekte für die Menschen in Lateinamerika und der Karibik.

Mit dem Erlös finanziert Adveniat Projekte für Arme und Benachteiligte. Schwerpunkte der Förderung sind Seelsorge, Sozialarbeit, Bildungsprojekte, die Förderung von Infrastruktur und die Ausbildung von Laien. Adveniat denkt sich keine Projekte aus. Vielmehr entstehen diese vor Ort und sind meist kleine, überschaubare Initiativen, die direkt den Armen zugutekommen.

Misereor

Misereor unterstützen Menschen dabei, ihr Leben zu verändern. Alle Projekte stehen unter der Regie einheimischer Partnerorganisationen und folgen dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Misereor unterstützt Menschen dort, wo die Armut am Größten ist.

Am 5. Fastensonntag werden in allen katholischen Kirchengemeinden Deutschlands für die Arbeit von Misereor Spenden gesammelt. Darüber hinaus unterstützen wir die Arbeit von Misereor mit den Erlösen aus der Solibrot-Aktion und dem Fastenessen.

In vielen Gemeinden ist es eine gute Tradition geworden, am 5. Fastensonntag oder während der Fastenzeit zu einem Fastenessen einzuladen und den Erlös an MISEREOR zu spenden. Schließen Sie und Ihre Gemeinde oder Gruppe sich der Tradition des Fastenessens an, um Menschen aus der Armut zu helfen.

Weltmissionssonntag

Die Kollekte am Weltmissionssonntag, Katholische Pfarreien in aller Welt begehen den Sonntag der Weltmission am vorletzten Sonntag im Oktober, ist die größte Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit. Mehr als 100 päpstliche Missionswerke auf allen Kontinenten sammeln an diesem Sonntag für die pastorale und soziale Arbeit der Kirche in den 1.100 ärmsten Diözesen. Gläubige weltweit setzen damit ein Zeichen der Hoffnung für die Ärmsten und Bedürftigsten in Afrika und Asien.

Ihre Spende zum Weltmissionssonntag wirkt, weil sie dort ankommt, wo die Not am größten ist. Machen auch Sie mit und schenken Sie Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Patenschaftsprojekte
Weltgebetstag der Frauen

Über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg engagieren sich Frauen in der Bewegung des Weltgebetstags. Gemeinsam machen sie sich stark für die Rechte von Frauen und Mädchen in Kirche und Gesellschaft. Was vor über 130 Jahren in Nordamerika entstand, wurde mit der Zeit zur größten ökumenischen Basis-Bewegung christlicher Frauen.

Der Gottesdienst zum Weltgebetstag wird jedes Jahr von Frauen aus einem anderen Land vorbereitet. Ein Team von Frauen unterschiedlicher christlicher Konfessionen – baptistisch, evangelisch, katholisch, methodistisch u.a. – schreibt die Texte, Gebete und Lieder der Liturgie. Immer am ersten Freitag im März wird weltweit der Gottesdienst in vielen verschiedenen Sprachen gefeiert und allein in Deutschland versammeln sich über eine Million Besucher*innen. Auf allen Kontinenten feiern Menschen an diesem Tag miteinander Gottesdienste: Frauen und Männer, Kinder und Ältere, Menschen verschiedener Konfession und unterschiedlicher Herkunft.

Der Weltgebetstag weitet den Blick für die Welt. Frei nach dem internationalen Motto „informiert beten, betend handeln“ („informed prayer, prayerful action“) macht er neugierig auf Leben und Glauben in anderen Ländern und Kulturen. Im Gottesdienst ergreifen Frauen das Wort, deren Stimmen sonst oft nicht gehört werden. Wir nehmen Anteil an den Sorgen ihres Alltags, lassen uns von ihrer Hoffnung und Stärke begeistern und finden Ermutigung im Glauben. Ein Zeichen dieser internationalen Solidarität ist die Kollekte. Mit den Spenden werden Frauen und Mädchen weltweit unterstützt. Der Weltgebetstag verbindet unseren christlichen Glauben mit dem Handeln für eine gerechte Welt. Er setzt sichtbare Zeichen für eine Welt, in der alle mit am Tisch sitzen, menschenwürdig leben und über ihr Leben selbst entscheiden können.

https://weltgebetstag.de/

Ansprechpartnerinnen:

  • Melanie Walter, für die Gemeinde St. Michael Duttweiler, Tel. 06327/961250, melanie.elisabeth@web.de
  • Christine Bührer-Blauth, für die Gemeinde Heilig Kreuz Lachen-Speyerdorf
  • Annette Rühle, für die Gemeinde St. Pius Neustadt und den KDFB
  • Ulrike Müller, für die Gemeinde St. Remigius Diedesfeld und die die kfd Diedesfeld, Tel. 06321/80785
Fastenessen

In vielen Gemeinden ist es eine gute Tradition geworden, während der Fastenzeit zu einem Fastenessen einzuladen und den Erlös an MISEREOR bzw. für ein Patenschaftsprojekt zu spenden. Die Termine finden Sie im Pfarrblatt unter der Gottesdienstordnung für die Fastenzeit oder auf der Veranstaltungsseite der Homepage: https://www.pfarrei-nw-heilig-geist.de/veranstaltungen/

Kontakt:

  • Brigitte Weindel, für die Gemeinde St. Pius Neustadt, Tel. 06321/82800, B.Weindel@web.de
  • Michaela Jochim, für die Gemeinde Heilig Kreuz Lachen-Speyerdorf, Tel. 06327/1216, bemireve.jochim@gmx.de
  • Ulrike Müller, für die Gemeinde St. Remigius Diedesfeld und für die kfd Diedesfeld, Tel. 06321/80785
  • Marita Schilling, für die Gemeinde St. Peter und Paul Geinsheim
Sternsingeraktion

„Wir kommen daher aus dem Morgenland, wir kommen geführt von Gottes Hand, wir wünschen Euch ein fröhliches Jahr, Caspar, Melchior und Balthasar.“ Anfang Januar sind sie unterwegs: die Sternsinger. Kinder aus unseren Gemeinden ziehen verkleidet als die Heiligen Dreikönige von Haus zu Haus, singen Lieder und sagen Segenssprüche auf: „Der Herr segne dieses Haus und alle, die da gehen ein und aus.“  Dafür gibt’s dann Geld in die Spendendose. Das ist dann für Kinder, denen es nicht so gut geht, weltweit.

In mehrfacher Hinsicht eine gute Aktion: Zum einen wird an eine alte Geschichte der Bibel erinnert. Menschen, Sterndeuter werden sie in der Bibel genannt, verlassen ihre Heimat, weil sie einem Stern folgen. Es ist eine Pilgergeschichte, eine mit Happy End, denn sie finden, was sie suchen. Sie finden den neu geborenen König in einem Stall. Und das verändert ihr Leben.

Zum andern kommt bei dieser Aktion ein ganz schöner Betrag zusammen für die Kinder, die überall auf der Welt in Ställen oder Wellblechhütten oder gar auf der Straße leben müssen.

Und was das Schöne ist, unsere Kinder, die da von Haus zu Haus ziehen, lernen: Gutes tun kann auch richtig Spaß machen. Denn wenn es auch für die kleinen Sternsinger oft anstrengend ist und sie je nach Witterungslage auch mal ganz schön frieren, in der Regel macht es ihnen Spaß von Haus zu Haus zu ziehen. Noch mehr Spaß haben die Kinder natürlich, wenn sie in den Häusern auch freudig empfangen werden. Also, wenn im Januar die Sternsinger bei Ihnen klingeln, sind Sie freundlich zu ihnen, denn es sind kleine Könige und sie werden geführt von Gottes Hand.

Ansprechpartner:

  • Diakon Johannes Hellenbrand, für die Gemeinde St. Peter und Paul Geinsheim
  • Melanie Walter, für die Gemeinde St. Michael Duttweiler, Tel. 06327/961250, melanie.elisabeth@web.de
  • Susanne Bernhard, für die Gemeinde St. Pius Neustadt, Tel. 06321/82134, die.bernhards@t-online.de
  • Thomas Rieger und Annette Herrmann für die Gemeinde St. Jakobus Hambach
  • Tobias Christmann, für die Gemeinde Heilig Kreuz Lachen-Speyerdorf, Tel. 0176/20084452, tobias.christmann@dpsg-speyer.de
  • Jeannette Kaiser-Dukar, für die Gemeinde St. Remigius Diedesfeld, Tel. 06321/489108
Togosammlung

Wir unterstützen die wertvolle Arbeit von Pfarrer Benedikt in Togo durch eine monatliche Türkollekte, immer am ersten Wochenende im Monat) in unseren Gemeinden St. Michael Duttweiler und Heilig Kreuz Lachen-Speyerdorf.

Die Spenden sind ausschließlich für die sozialen und pastoralen Aufgaben in Togo bestimmt.

Für Ihre Unterstützung im Voraus vielen Dank!

Kontakt:

  • Alfred Metzel, für die Gemeinde Heilig Kreuz, alfred.metzel@gmx.de
Solibrot-Aktion

Jährlich organisiert der KDFB in der Fastenzeit von Aschermittwoch bis Karsamstag eine Solibrot-Aktion. Dank der freundlichen Unterstützung und Mitarbeit der Bäckerei Liebenstein in Neustadt und der Bäckerei Stephan in der Hambacher Straße kann der KDFB St. Pius e.V. an dieser Aktion teilnehmen. Der Erlös geht an MISEREOR und kommt einem Frauenprojekt zugute.

Kontakt:

Vietnam-Kontakt

Vietnam: Kommunistisches Einparteiensystem. 100 Mio. Einwohner auf 331.114 km2 Fläche. Bevölkerung 87% Vietnamesen, Hmong, Thai, Khmer, Chinesen; Religion: über 50% Buddhisten, 8-10% Christen (v.a. Katholiken und protestantische „Hauskirchen), 2-4% Anhänger des Hoa-Hao, 2% Anhänger des Caodaismus, Minderheit von Muslimen.

Vietnam hat den internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte und das Übereinkommen gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe ratifiziert.

Wir hören und lesen fast täglich von vielfältig zugefügter Gewalt – von Menschen an Menschen. Als ACAT (Ökumenische Aktion zur Abschaffung von Folter / Action des Chrétiens pour l´Abolition de la Torture) setzen wir uns besonders für Menschen ein, die Opfer staatlicher Willkür, Folter und Todesstrafe werden. Das damit verbundene Leid ist oft >>unbeschreiblich<< groß.

Erfahren wir davon, spüren wir leicht Ohnmacht und Sprachlosigkeit. Doch als Christen können wir nicht schweigen. Der Gedanke an Jesus, der gefoltert und hingerichtet wurde, lässt uns gegen ähnliche Behandlung heutiger Menschen protestieren und Anwälte für die vielen Stimmlosen sein.

Angetrieben von der Gewissheit, Folter und Todesstrafe dürfen um Gottes Willen nicht sein, übt ACAT christliches Menschenrechtsengagement in Verbindung von Gebet und Handeln aus. Lassen Sie uns – immer wieder aufs Neue – Mut fassen, uns das Leiden der Misshandelten und Gefolterten nahe kommen zu lassen.

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