Kindertagesstätte Geinsheim

Hinweis zur Corona-Pandemie

16.03.2020

Liebe Eltern! Bitte beachten Sie unseren Infobrief zur Notbetreuung. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

13.03.2020

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigten der Kindertagesstätten in der Pfarrei Heilig Geist,

der heutige Tag war für mich als Träger der Kindertagesstätten in der Pfarrei Heilig Geist und für die Leitungen durch unterschiedliche Informationslagen geprägt.

Wir haben heute im laufenden Betrieb die Information erhalten, dass die Kitas zu schließen sind. Diese Information wurde Ihnen von den Leitungen weitergegeben.

Feststeht nun, dass die Landesregierung die Einstellung des Regel(!)-Betriebes der Kindertagesstätten zur Verhinderung der Ausbreitung der Corona-Infektion verfügt. Letztlich erst durch die Pressekonferenz der Landesregierung und einer Mail des Jugendamtes und des Landesjugendamt heute Abend nach 20:30 Uhr wurden wir in Kenntnis gesetzt, wie wir weiter zu verfahren haben. Die Leitungen und ich begrüßen es sehr, dass eine Möglichkeit geschaffen wird, für Eltern unter bestimmten Voraussetzungen eine Notfallbetreuung anzubieten.

Am Montagmorgen treffen sich die Leitungen der Kindertagesstätten mit mir. Gemeinsam werden wir besprechen, wie wir eine Notfallbetreuung in den Kindertagesstätten gewähren können.

Damit wir eine gute Betreuung für Ihre Kinder gewähren können, bitten wir Sie um Ihre Unterstützung. Die Betreuung soll all denen Kindern gewährleistet werden:

  • deren Eltern in wichtigen Berufen, die zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und der Grundversorgung der Bevölkerung arbeiten, und die keine andere Betreuungsmöglichkeit haben.
  • Ebenso haben wir auch aus unserer christlichen Haltung heraus entschieden, dass alle alleinerziehenden Eltern ein Anrecht auf diese Betreuung haben.

Bitte denken Sie daran, die Notbetreuung kann nur gewährt werden, wenn es keine andere Möglichkeit für Sie gibt.

Bitte teilen Sie Ihrer Leitung per Mail unter der Ihnen bekannten Mailadresse mit ob Sie eine Betreuung für Ihr Kind benötigen. Im Laufe des Montags werden wir Sie per Mail und/oder auch telefonisch darüber informieren, wie künftig in den Kindertagesstätteng gearbeitet wird und welche Kinder in der Kindertagesstätte betreut werden können.

Wir alle sind mit der momentan neuen Situation sehr gefordert, in einem guten gemeinsamen Austausch wird es uns hoffentlich gelingen für Familien eine gute Lösung zu finden.

Bei Rückfragen sind die Leitungen und auch ich für Sie über Mail erreichbar.

Wir danken für Ihr Verständnis.

Ihr Pfarrer Michael Paul & die vier Kitaleiterinnen


Spielen – Entdecken – Träume wecken

Herzlich willkommen auf der Seite der katholischen Kindertagesstätte St. Josef in Neustadt Geinsheim.

Öffnungszeiten

  • Teilzeitangebot von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr und von 13:30 Uhr bis 16:00 Uhr
  • Ganztagesangebot von 7:30 bis 16:00
  • Für berufstätige Eltern ist das Bringen der Kinder ab 7:30 Uhr möglich, auch wenn das Kind nur einen Teilzeitplatz hat.

Kontakt

Katholische Kindertagesstätte St. Josef

Blumenstraße 12
67435 Neustadt
06327/960 926, Fax: 06327/9768772
Kita.geinsheim /at/ bistum-speyer.de
↗ Google-Maps

Leitung

Michaela Nenninger (Diplom-Heilpädagogin)

Träger

Katholische Kirchenstiftung St. Peter und Paul in Neustadt Geinsheim, vertreten durch Herrn Pfarrer Michael Paul.

Das Team

Ihre Kinder werden von insgesamt 9 pädagogischen Fachkräften (5 Voll- und 4 Teilzeitkräfte) begleitet.

Beim Spiel, bei der Musik, bei unterschiedlichsten Lernerfahrungen, im allgemeinen Tagesablauf, bei Projekten und bei der religiösen Früherziehung, stehen wir Ihren Kindern als Begleiter, Berater und Partner zur Seite und begleiten Sie. Unterstützt werden wir von PraktikantInnen der unterschiedlichsten Schulen.

In der Kindertagesstätte sorgen eine Hauswirtschaftskraft, 2 Reinigungskräfte und ein Hausmeister für uns, für die Kinder und für das Haus.

Leitbild und pädagogisches Konzept

Lange hat es in der Menschheitsgeschichte gedauert – nämlich bis 1989 – bis die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen die allgemeinen Menschenrechte aus der spezifischen Perspektive von Kindern erklärt hat. Ganz anders im Christentum! Die Bedeutung und Ausrichtung am Kind ist vor 2000 Jahren von Jesus Christus selbst den Christinnen und Christen ins Stammbuch geschrieben worden.

Kinder müssen uns einfach besonders am Herzen liegen.  Das Markusevangelium erzählt davon. Die biblische Geschichte, in der Jesus ein Herz für Kinder hat und das auch zeigt,  fängt so ganz typisch an, so ganz aus der Sicht der Erwachsenen erzählt:

Da sitzen sie nämlich mit Jesus zusammen, die großen Leute, denken sich was zurecht und vor die Tür haben sie ein Schild gehängt auf dem steht:

Bitte nicht stören!

Aber lärmende Kinder scheren sich nicht um die abgeschottete Klausur. Sie wollen nur zu Jesus. Und zwar ganz nah. Ganz dicht. Aber Jesu Bodyguards sind da schneller und greifen ein und durch. Und als Jesus das mitbekommt, sorgt er dafür, dass die Barrieren fallen und die Erwachsenen Platz machen. Und dann kommt die eigentliche Lehrstunde.

Jesus stellt die Kinder demonstrativ in den Mittelpunkt, erklärt sie kurzerhand zu Vorbildern und sagt: Wenn ihr Großen in Sachen Glaube, Liebe, Hoffnung nicht werdet wie die Kinder, mit so viel Hingabe, Zutrauen, Sehnsucht und Gotteskind-Qualität, dann könnt ihr auch nicht in den Himmel kommen. „Und er nahm die Kinder in seine Arme; dann legte er ihnen die Hände auf und segnete sie.“ (Mk 10,13-16) Da staunen die stolzen Erwachsenen nicht schlecht und alle wundern sich. Denn damit stellt Jesus wieder einmal die Welt auf den Kopf.

Jesus stellt die Kinder in die Mitte, nicht nur um auf sie aufmerksam zu machen, sondern um sich mit ihnen zu identifizieren (Mk 9,36f) und die Orientierung am Kind als christlichen Weg für eine gelingende Menschwerdung zu beschreiben (Mk 10, 13-16).

Die Kindertagesstätten gehen nicht nur in Geinsheim auf christliche Wurzeln zurück. Oft waren es die Orden, vielerorts vor allem die Ordensschwestern, die Kindergärten gegründet haben. Diese wertvolle Tradition ist uns bewusst. Wir fühlen uns auch heute verpflichtet, sie in einer aktuellen und zeitgemäßen Pädagogik mit hoher Qualität weiterzuführen.

Deshalb sehen wir es als unseren Auftrag, die Einrichtungen für Kinder in Trägerschaft der Kirche, geleitet von unserem christlichen Menschenbild, im Dialog mit allen weiterzuentwickeln, denen die gute Entwicklung, Unterstützung und Erziehung von Kindern am Herzen liegt.

Die katholische Kindertagestätte St. Josef möchte ein Ort gelebten Glaubens und damit der Begegnung mit dem christlichen Glauben sein. Gleichzeitig wird die Toleranz gegenüber anderen Religionen und Überzeugungen groß geschrieben und die Auseinandersetzung mit ihnen gefördert.

Entwickelt wurde das Leitbild in enger Zusammenarbeit von Leiterinnen, Erzieherinnen, Erziehern und Vertretern der Pfarrei Heilig Geist in Neustadt.

Ich danke allen von Herzen, die dazu beigetragen haben.
Ihr
Michael Paul, Pfarrer  

Gemeinsames Leitbild der vier katholischen Kindertagesstätten der Pfarrei Heilig Geist

Religionspädagogisches Konzept

Das ist wichtig für Sie

Regelung zur Aufnahme in die Kindertageseinrichtungen der Pfarrei Heilig Geist

Unsere katholischen Kindertageseinrichtungen St. Remigius Diedesfeld, St. Jakobus Hambach, St. Pius Neustadt und St. Josef Geinsheim, bieten professionelle Dienstleistungen für die Familien an, die unsere Konzeption, unser Leitbild und unsere Ziele bejahen und unser Angebot in Anspruch nehmen möchten. Unsere Kindertageseinrichtungen stehen grundsätzlich allen Kindern offen, gleich welcher Kultur, Nationalität oder Religion sie angehören oder in welcher Lebenslage sie sich befinden. Als katholische Einrichtungen tragen wir dazu bei, dass Familien ihren Alltag bewältigen können. Die Kinder werden im Rahmen unserer fachlichen, räumlichen und personellen Möglichkeiten bedarfs- und bedürfnisorientiert begleitet und gefördert. Dieses Engagement für Kinder und Familien entspricht dem pastoralen Auftrag den die Pfarrei durch ihre Kindertageseinrichtungen wahrnimmt. Damit legen wir Zeugnis ab für die Liebe und die Hoffnung, die Gott jedem Menschen von Anfang an zugesagt hat. Auch Kinder anderer Konfessionen, Religionsgemeinschaften und Kinder, die ohne Bezug zum lebendigen Glauben aufwachsen, erleben in unserer Gemeinschaft Kirche. Wir erfassen den Wunsch der Eltern nach einem Platz in unseren Kindertageseinrichtungen in einer Warteliste. Wenn die Zahl der Nachfragen die Anzahl unserer Plätze übersteigt, entscheiden wir über die Aufnahme nach den folgenden Kriterien:
1. Geburtsdatum des Kindes, (Rechtsanspruch)
2. Geschwisterkind schon in der Einrichtung
3. Besondere familiäre Bedingungen und Lebenslagen (z.B: alleinerziehend)
4. Wohnen im engeren Einzugsgebiet
5. Einzugsgebiet des zuständigen Jugendamtes

Einzugsgebiet

Unser Haupteinzugsgebiet ist der Ortsteil Geinsheim, der zu Neustadt an der Weinstraße gehört.

Platzangebot

Unsere Einrichtung verfügt über insgesamt 65 Plätze, davon:

  • 30 Ganztagsplätze,
  • 35 Teilzeitplätze.

Wir haben laut Betriebserlaubnis 19 Plätze für Kinder unter drei Jahren.

Voraussetzungen für einen Ganztagsplatz

  • Die Verfügbarkeit in der Einrichtung
  • Die Berufstätigkeit der Eltern
  • Eine pädagogische Notwendigkeit

Schließzeiten

Unsere Kindertagesstätte ist geschlossen:

  • Zwischen Weihnachten und Neujahr
  • Die Woche nach Ostern
  • 3 Wochen in den Sommerferien
  • Einzelne Brücken und Festtage
  • Teamfortbildungen und Konzeptionstage
  • Im Spätjahr gibt es immer einen aktuellen Ferienplan

Kindergarten-ABC

Das ist uns wichtig für das Kind

  • Jedes Kind ist ein Geschenk Gottes und ein unverwechselbares Individuum, das etwas mitbringt, das etwas mitteilt, das seine eigene Kraft und Stärke hat.
  • Jedes Kind darf sich sicher und geborgen fühlen, jedes Kind ist bei uns willkommen – so wie es ist.
  • Wir nehmen jedes Kind an mit seinen Stärken und Schwächen, auch Kinder mit Beeinträchtigungen sind bei uns willkommen.
  • Wir begleiten die individuelle Entwicklung der Kinder mit Empathie und Wertschätzung und nehmen die Kinder als Dialogpartner ernst.
  • In unserer täglichen Arbeit wird Gemeinsamkeit und Gemeinschaft zu einem wichtigen Erlebnis für die Kinder.
  • Im geschützten Rahmen lernen die Kinder mit Regeln, Freiheit und Freiraum umzugehen.
  • Die Kinder bekommen Raum und Zeit für die ganzheitliche Entwicklung ihrer eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten, für die Entfaltung ihrer Persönlichkeit.

Das ist uns wichtig für die Eltern

  • Die Erziehungspartnerschaft mit den Eltern ist uns ein großes Anliegen. Als Eltern kennen Sie Ihr Kind am besten.
  • Wir möchten eine gemeinsame, konstruktive, partnerschaftliche Zusammenarbeit, die durch Vertrauen geprägt ist.
  • Familien, die in einer besonderen Lebenssituation sind, stehen wir zur Seite. Wir beraten, unterstützen und begleiten.
  • Wir empfinden Elternarbeit als bereichernd und nicht als belastend.

Die Notwendigkeit eines institutionellen Schutzkonzeptes

Seit 2012 schreibt das Bundeskinderschutzgesetz vor, dass alle Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen konkrete Schutzmaßnahmen für Kinder- und Jugendliche treffen müssen.

Kindertagesstätten und andere Betreuungseinrichtungen müssen ein sicherer Ort für Kinder sein.

Eine Vorgabe dazu ist die Erarbeitung eines institutionellen Schutzkonzeptes.

Dies soll den pädagogischen Fachkräften und dem Träger dabei helfen, präventiv, zum Schutz der Kinder, zu arbeiten und sich in schwierigen Situationen richtig zu verhalten.

Das Schutzkonzept ist eine notwendige und sinnvolle Konsequenz aus den verschiedenen Missbrauchsskandalen in Institutionen und der katholischen Kirche.

Das Bundeskinderschutzgesetz verlangt, dass jede Einrichtung durch verschiedene Maßnahmen das Risiko senkt, um nicht Tatort sexueller Gewalt zu werden.

Zudem sollen Kindertagesstätten bei diesem Thema so kompetent und professionell sein, dass sie Kindern auch dann helfen können, wenn sie zum Beispiel in oder außerhalb der Familie von Missbrauch betroffen sind.

Das achte Sozialgesetzbuch im Kinder- und Jugendhilfegesetz schreibt ebenfalls einen Handlungsauftrag bei Kindeswohlgefährdung vor.

Dies ist in unserem Praxishandbuch im Rahmen des Speyerer Qualitätsmanagement verbindlich geregelt.

In unserem institutionellen Schutzauftrag geht es nicht nur um die Prävention vor sexueller Gewalt, sondern auch um sonstige Grenzüberschreitungen und Grenzverletzungen in unserer Einrichtung St. Josef.

Wir sehen unser Schutzkonzept als einen erkennbaren Qualitätsentwicklungsprozess für unsere Arbeit. Es soll dazu beitragen, unsere pädagogische Arbeit, unsere Haltung und unser Verhalten zu reflektieren und dadurch zu handlungsleitenden Orientierungen führen.

Den Mitarbeitenden der Kindertagesstätte und dem Pastoralteam sind die Inhalte dieses Schutzkonzeptes bekannt und damit ein verbindlicher Bestandteil ihres gemeinsamen Handelns zum Wohl der uns anvertrauten Kinder. Ebenso liegt den Präventionsbeauftragten des Bistums Speyer dieses Schutzkonzept vor.

Bei einer Neuaufnahme eines Kindes werden die Eltern über dieses Schutzkonzept informiert.

Bei Rückfragen zu diesem Schutzkonzept nehmen Sie bitte Kontakt mit der Kindertagesstätte auf.