
Pfarrer und Dekan Michael Paul
Michael Paul wurde 1980 in Saarbrücken geboren und wuchs in St. Ingbert auf. Seit September 2015 ist er Pfarrer der Pfarrei Heilig Geist Neustadt. 2022 wurde er zum Dekan des Dekanats Bad Dürkheim gewählt.
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Von 1998 bis 2002 studierte Michael Paul Religionspädagogik und Kirchliche Bildungsarbeit an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Anschließend studierte er bis 2005 Katholische Theologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
2006 wurde er im Dom zu Speyer von Bischof Dr. Anton Schlembach zum Diakon und 2007 von Weihbischof Otto Georgens zum Priester geweiht. Seine ersten Jahre als Priester verbrachte er als Kaplan in Landau.
2010 wechselte er nach Speyer, wo er als Domkaplan in der Dompfarrei Mariä Himmelfahrt und in St. Konrad tätig war. Zugleich übernahm er als Domvikar die Aufgabe des Domzeremoniars.
Von 2012 bis 2015 war Michael Paul als Kooperator in der heutigen Pfarrei Hl. Christophorus Waldsee tätig.
Seit September 2015 ist er Pfarrer der Pfarrei Heilig Geist Neustadt. 2022 wurde er vom Dekanatsrat zum Dekan des Dekanats Bad Dürkheim gewählt und von Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann in diesem Amt bestätigt.
Darüber hinaus ist Michael Paul Diözesanseelsorger der Malteser im Bistum Speyer und Mitglied des Diözesanvorstandes. In dieser Aufgabe begleitet er die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die verschiedenen Dienste und Gemeinschaften der Malteser seelsorglich.
Neben seiner seelsorglichen Tätigkeit ist Michael Paul als Autor zu den Themen Liturgie, Predigt und Gottesdienstgestaltung tätig. Predigten, Gottesdienstmodelle und pastorale Impulse von ihm erscheinen unter anderem in „Liturgie konkret“ im Verlag Friedrich Pustet, bei Bergmoser + Höller in der Predigtzeitschrift „Botschaft heute“ sowie in der beim Herder-Verlag erscheinenden „Ideenwerkstatt Gottesdienste“.
2026 erschien im Verlag Friedrich Pustet sein Buch „Farben des Lebens. Gottesdienste mit Symbolpredigten zu Taufe und Trauung“. Im September 2026 erscheint im Schwabenverlag „Lebenslinien. Trauerfeiern mit Symbolpredigten“. Für 2027 ist im Herder-Verlag eine weitere Buchveröffentlichung vorgesehen, die sich mit den Spuren Gottes im Alltag beschäftigt.
Als Theologe und Religionspädagoge ist Michael Paul in seiner Seelsorge besonders wichtig, die christliche Botschaft mit dem konkreten Leben der Menschen in Verbindung zu bringen. Glaube soll für ihn nicht in einer eigenen Sprache bleiben, sondern mitten im Alltag verständlich und erfahrbar werden.
Dabei ist er überzeugt: Gott lässt sich überall entdecken – in Begegnungen und Erfahrungen, in Freude und Hoffnung, in den kleinen Dingen des Alltags, aber auch dort, wo das Leben Fragen stellt und nicht nach Plan verläuft.
Kaplan Pater Ebimon Abraham MCBS
Pater Ebimon Abraham wurde 1980 geboren und stammt aus Kerala im Süden Indiens. Er gehört der Missionskongregation vom Heiligsten Sakrament (MCBS) an und ist seit Februar 2024 Kaplan in unserer Pfarrei.
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Die in Indien gegründete Ordensgemeinschaft ist in der syro-malabarischen Kirche beheimatet und verbindet die besondere Verehrung der Eucharistie mit missionarischem und pastoralem Engagement.
Bereits mit 15 Jahren trat er in das Priesterseminar ein. 2006 wurde er zum Priester geweiht. Anschließend war er in seiner Ordensgemeinschaft in verschiedenen pastoralen Bereichen tätig, unter anderem in der Medienarbeit, in einem Waisenhaus sowie einige Zeit im Norden Indiens.
2011 kam Pater Ebimon nach Deutschland und in das Bistum Speyer. Seine erste Stelle führte ihn nach Landstuhl in die Pfarrei Heiliger Namen Jesu. Von 2014 bis Anfang 2024 war er als Kaplan in der Pfarrei Hl. Wendelinus in Ramstein-Miesenbach tätig. Seit Februar 2024 gehört er als Kaplan zum Pastoralteam der Pfarrei Heilig Geist Neustadt.
In den vergangenen Jahren sind zunehmend Menschen aus Indien nach Deutschland gekommen, viele von ihnen, um hier in der Pflege, in Krankenhäusern und Altenheimen zu arbeiten. Pater Ebimon ist für sie auch durch seine Herkunft und seine Verwurzelung in der syro-malabarischen Kirche ein wichtiger Ansprechpartner.
Regelmäßig feiert er in St. Pius Gottesdienste im syro-malabarischen Ritus. Für viele Gläubige aus Indien ist diese Liturgie in ihrer vertrauten Tradition und Sprache nicht nur Ausdruck ihres Glaubens, sondern auch ein Stück Heimat in einem neuen Land.
Kaplan Pater Kisito Ninpa Fogan SCJ
Pater Kisito Ninpa Fogan wurde am 17. Juli 1994 in Kamerun geboren. Er gehört zur Gemeinschaft der Herz-Jesu-Priester und ist seit seiner Ausbildung eng mit unserer Pfarrei verbunden.
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Die Ordensgemeinschaft – nach ihrem Gründer auch Dehonianer genannt – wurde vom französischen Priester Léon Dehon gegründet. Im Mittelpunkt ihrer Spiritualität stehen die Liebe des Herzens Jesu, die Nähe zu den Menschen und der Einsatz für eine gerechtere und menschlichere Welt.
2014 trat er in den Orden ein. 2019 kam er nach Deutschland, lebte im Herz-Jesu-Kloster in Freiburg und studierte dort Katholische Theologie.
Im September 2024 legte er seine ewigen Gelübde ab; Ende desselben Jahres schloss er sein Theologiestudium ab.
Mit der Pfarrei Heilig Geist ist Pater Kisito bereits seit seiner Ausbildung verbunden. Während seines Gemeindepraktikums war er in vielen Bereichen der Pfarrei tätig und lernte das Gemeindeleben intensiv kennen.
Am 14. Juni 2025 wurde er in der Kirche St. Pius in Neustadt zum Diakon geweiht.
Anschließend kehrte er nach Kamerun zurück und war dort als Diakon in der Pfarrei St. Michael in Yaoundé tätig. Am 16. Mai 2026 empfing er in Bafoussam die Priesterweihe. Danach führte ihn sein Weg erneut nach Deutschland und als Kaplan in die Pfarrei Heilig Geist.
Für seinen priesterlichen Dienst ist ihm besonders die Begegnung mit Menschen wichtig. Er möchte mit ihnen über Glauben und Leben ins Gespräch kommen, sie begleiten und gemeinsam mit ihnen Kirche gestalten.
Die Priesterweihe versteht er dabei nicht als Abschluss eines Weges: „Man hört nie auf zu lernen – vor allem zu lernen, wie man dient und liebt.“
Sein Wahlspruch zur Priesterweihe lautet: „Der Herr ist nahe.“ (Phil 4,5)
Gemeindereferent Philipp Ochsner
Philipp Ochsner wurde am 5. Juni 1993 in Speyer geboren und studierte in Mainz. Seit 2026 gehört er als Gemeindereferent zum Pastoralteam der Pfarrei Heilig Geist Neustadt.
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Nach seinem Studium war er zunächst als Religionslehrer an zwei Gymnasien und einer Grundschule tätig und arbeitete außerdem im Bistumsarchiv in Speyer.
Seinen Pastoralkurs absolvierte er im Priesterseminar St. German mit einem pastoralen Einsatz in der Pfarrei Hl. Martin in Kaiserslautern.
Anschließend wurde er von Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann zum seelsorglichen Dienst im Bistum Speyer beauftragt. Von 2022 bis 2026 war er als Gemeindereferent in der Pfarrei Hl. Remigius Kusel tätig.
Als „Speyermer Bu“ ist ihm die Vorderpfalz nicht fremd; insbesondere Geinsheim und das Gäu kennt er bereits aus seiner Kindheit.
Auch mit Mitgliedern des heutigen Pastoralteams kreuzten sich seine Wege schon früh: Michael Paul lernte er in dessen Zeit als Domkaplan kennen, Heidi Schlinck begleitete ihn 2002 in St. Hedwig in Speyer auf dem Weg zur Erstkommunion.
Ein besonderer Schwerpunkt seines Engagements liegt in der katholischen Jugend- und Verbandsarbeit bei den Maltesern. Darüber hinaus gilt sein Interesse der Kirchen- und Diözesangeschichte sowie der Geschichte der Heimatregion.
Sein Beauftragungsspruch aus dem Lukasevangelium – „Das Reich Gottes ist euch nahe“ – ist für ihn ein Leitwort seiner seelsorglichen Arbeit.
Die Liebe zu Gott und die Liebe zu den Menschen gehören für ihn untrennbar zusammen und bilden Grund und Ziel pastoralen Handelns.
Gemeindereferentin Heidi Schlinck
Heidi Schlinck wurde 1970 in Landau geboren und wuchs in Göcklingen auf. Seit August 2025 gehört auch die Pfarrei Heilig Geist zu ihrem Arbeitsfeld.
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Gemeinsam mit ihrem Mann lebt sie heute in Speyer.
Nach ihrem Studium an der Katholischen Fachhochschule Mainz mit dem Abschluss als Diplom-Religionspädagogin absolvierte sie ihr Anerkennungsjahr in Hütschenhausen.
1994 wurde sie als Gemeindereferentin in den pastoralen Dienst des Bistums Speyer gesendet und war zunächst in Germersheim und Sondernheim tätig.
Von 2000 bis 2008 arbeitete sie in den Speyerer Gemeinden St. Hedwig und St. Otto. Anschließend verlagerte sich ihr beruflicher Schwerpunkt in den schulischen Bereich. Seit vielen Jahren ist sie als Religionslehrerin im Kirchendienst an Grundschulen tätig.
Seit August 2025 gehört auch die Pfarrei Heilig Geist zu ihrem Arbeitsfeld. Ihre langjährige Erfahrung in der religiösen Bildung von Kindern und in der Begleitung von Familien bringt sie dabei in die pastorale Arbeit unserer Pfarrei ein.
Weitere Unterstützung in der Seelsorge
Neben dem Pastoralteam wird die Seelsorge unserer Pfarrei von weiteren Menschen mitgetragen. Diakon Johannes Hellenbrand hat inzwischen eine neue Aufgabe im Bistum Speyer übernommen, bleibt der Pfarrei Heilig Geist jedoch verbunden und unterstützt uns weiterhin in einzelnen pastoralen Bereichen.
Diakon Johannes Hellenbrand
Johannes Hellenbrand wurde 1965 geboren und wuchs in Neustadt-Geinsheim auf. 2009 wurde er in seiner Heimatkirche St. Peter und Paul in Geinsheim zum Diakon geweiht.
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Nach dem Abitur in Fockenfeld absolvierte er eine Ausbildung zum Diplom-Verwaltungswirt bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer.
Von 2004 bis 2009 absolvierte er berufsbegleitend die Ausbildung zum Diakon, verbunden mit einem theologischen Fernstudium in Würzburg.
Am 11. Oktober 2009 wurde er in seiner Heimatkirche St. Peter und Paul in Geinsheim zum Diakon geweiht.
Seitdem war er als Diakon im Zivilberuf zunächst in der damaligen Pfarreiengemeinschaft Geinsheim und später in der Pfarrei Heilig Geist tätig.
Inzwischen hat Johannes Hellenbrand eine neue Aufgabe im Bistum Speyer übernommen: Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann berief ihn zum Bischofs- und Domzeremoniar.
Der Pfarrei Heilig Geist bleibt er weiterhin verbunden und unterstützt die Seelsorge in einzelnen Bereichen, insbesondere in der Taufelternkatechese.
