In der Corona-Pandemie Weihnachtsgottesdienste feiern? Pfarrei stellt Regelungen für die Weihnachsfeiertage vor!

Liebe Schwestern und Brüder,

die steigenden Infektionszahlen lassen auch uns besorgt auf die Weihnachtsfeiertage und die Gottesdienste blicken. Das Pastoralteam der Pfarrei und der Vorstand des Pfarreirates haben sich mit Blick auf unser durchdachtes und inzwischen bewährtes Hygienekonzept der Pfarrei gemeinsam dazu entschlossen, die Gottesdienste an Weihnachten zu feiern. Vorbehaltlich, dass es von staatlicher Seite oder aus Speyer keine anderen Anweisungen geben wird.

Die Weihnachtsgottesdienste werden in einem sicheren Rahmen stattfinden – wenn auch nicht so, wie aus den letzten Jahren gewohnt. In der Pandemie ist Kreativität und Organisation gefragt. Mir ist es wichtig, Ihnen hier noch einige wichtige Hinweise für die Gottesdienste an Weihnachten zu geben, die wir aufgrund der Dienstanweisung aus Speyer auch umzusetzen haben.

Die Gesundheit aller, und die größtmögliche Reduzierung eines Infektionsrisikos stehen für mich und mein Team an erster Stelle.

Aus diesem Grund bitten wir Sie auch um Ihr Verständnis für die Regelungen, die ich Ihnen hier vorstelle:

  • An den Weihnachtstagen dürfen nur Gottesdienstbesucher in die Kirche, die sich vorher angemeldet hatten.
  • Inzwischen ist eine Anmeldung für die Gottesdienste an Heiligabend + 1. Weihnachtsfeiertag + 2. Weihnachtsfeiertag nicht mehr möglich. Das Pastoralteam und der Vorstand des Pfarreirates haben sich auch gemeinsam dafür ausgesprochen, dass freie Plätze nicht aufgefüllt werden.
  • Ab sofort müssen den Gottesdienstbesuchern feste Plätze konkret zugeordnet werden. Das heißt, dass die Ordner für jeden Gottesdienst einen Sitzplan erstellen müssen, damit die Abstände eingehalten werden können.
  • Die Sitzplätze sind in allen Kirchen inzwischen nummeriert, ebenso die Bankreihen.
  • Die Gottesdienstbesucher werden von den Ordnern an den für Sie festgelegten Platz geführt.
  • Während des Gottesdienstes ist der Mund-Nasenschutz zu tragen.
  • Die Kirchen werden nach der Predigt bis zum Beginn der Wandlung quergelüftet und ab der Kommunion bis zum Schlusssegen bleiben die Türen dauerhaft geöffnet.
  • Auf dem Kirchenvorplatz und auf dem Parkplatz an der Kirche gilt nach einer neuen Verordnung auch, dass der Mund-Nasenschutz zu tragen ist.
  • Bitte achten Sie darauf, dass Sie vor und nach dem Gottesdienst den notwendigen Abstand untereinander halten.
  • Auch wenn es gerade an Weihnachten schwer ist, bitte ich Sie nach den Gottesdiensten nicht in Gruppen zusammenzustehen, die Ordner sind angehalten dies zu kontrollieren.

Mit Ihrem Verständnis und mit Ihrer Geduld gerade an den Weihnachtstagen erleichtern Sie den Ordnern Ihren Dienst. Ohne die Ordner könnten wir keine Gottesdienste feiern, aus diesem Grund bitte ich Sie, lassen Sie sich an die für Sie vorgesehenen Plätze führen.

Die Ordner sind im Vorfeld sehr bemüht die Verteilung der Plätze gut im Blick zu haben und trotzdem wird der eine oder andere von Ihnen auch auf seinen bevorzugten Platz verzichten müssen.

Mitten in der dunklen Jahreszeit – in diesem Jahr durch Corona noch dunkler als sonst – benötigen wir einen Hoffnungsschimmer, die frohe Botschaft, dass Einschränkung, Krankheit und Tod nicht das letzte Wort haben. 

Liebe Schwestern und Brüder!

Ich bin mir unserer Verantwortung gegenüber den Menschen bewusst, aber mir erscheint es auch wichtig, dass wir Gottesdienste anbieten für die Menschen die eine Messe besuchen wollen. Jeder und Jede von Ihnen wird für sich entscheiden müssen und auch sollen, ob er an Weihnachten in den Gottesdienst gehen wird. Diese Entscheidung kann auch sehr kurzfristig sein.

Ich danke Ihnen für Ihr Verständnis

Ihr Pfarrer Michael Paul

P.S. Empfehlen möchte ich an dieser Stelle einen Artikel von Roland Müller, veröffentlicht auf der Seite www.katholisch.de zum Thema: „Pro und Contra: In der Corona-Pandemie Weihnachtsgottesdienste feiern“. Sehr lesenswert. Zum Artikel (Bitte klicken):