Hausgottesdienst für Sonntag, 07. März 2021

Dritter Fastensonntag im Lesejahr B

von Diakon Markus Fleischer

heute mit Bildern aus der Kirche St. Michael, Duttweiler:

Glocken aus St. Michael laden ein zum Gottesdienst!

Wort-Gottes-Feier zum Thema: Jahwe, ich bin da für euch

Lied zur Eröffnung:

GL 828, 1,3,4 (Da wohnt ein Sehnen tief in uns)

Gesang: Vera Mathäß, Markus Fleischer / Gitarre: Markus Fleischer / Bearbeitung: Johannes Mathäß

Kreuzzeichen und Begrüßung

V: Im Namen des + Vaters, und des + Sohnes und des + Heiligen Geistes.

A: Amen.

Herzlich willkommen! Schön, dass Sie sich Zeit nehmen, diesen Gottesdienst zu feiern. Beginnen wir mit dem Zeichen unserer Erlösung: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes des Vaters und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. Amen.

Einführung

Der Name Gottes im Alten Testament heißt Jahwe, übersetzt: Ich bin der ICH-BIN-DA. – Sein Name ist sozusagen Programm: Ich bin da für euch. Ihr seid mir wichtig! Es ist schön, wenn Vater oder Mutter zu ihrem Kind sagen können: Jetzt bin ich ganz für dich da. Ich schenke dir meine Zeit, mein Interesse, meine Sorge und Liebe. Ich habe nichts anderes im Sinn als dein Glück, deine Freude, deine Sicherheit und dein Leben.

Der gläubige Jude hat solche Erfahrungen mit Gott gemacht: Jahwe, der für uns da ist. Wir dürfen noch einen Schritt weiter gehen. Wir dürfen noch näher bei Gott sein und ihn Vater nennen, denn er ist ganz mit uns vertraut und wir mit ihm. Stimmen wir uns nun ein, damit auch wir ganz bei IHM sein können.

Kyrie

Herr Jesus Christus, Du hast uns die Liebe und Barmherzigkeit Gottes des Vaters verkündet: Herr, erbarme dich. (Herr, erbarme dich.)

Du hast uns bei unserer Taufe als deine Brüder und Schwestern angenommen: Christus, erbarme dich. (Christus, erbarme dich.)

Du begleitest uns mit deinem Wort durch unser Leben und führst uns in Gottes ewiges Vaterhaus: Herr, erbarme dich. (Herr, erbarme dich.)

Tagesgebet

Gott, unser Vater,
du bist der Quell des Erbarmens und der Güte. Wir stehen als Menschen mit Fehlern und Schwächen vor dir und unser Gewissen klagt uns an. Sieh auf unsere Not und lass uns Vergebung finden durch Fasten, Gebet und Werke der Liebe. So bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn, der mit dir lebt und Leben schenkt, jetzt und in alle Ewigkeit. Amen.

A: Amen.

Einstimmung zur Lesung und Lesung

Gott will, dass unser Leben gelingt. Darum gibt er uns seine Weisungen mit. Hinter den Geboten Gottes steht seine ganze Sorge und Liebe. Wenn wir uns daran halten, erweisen wir Gott die Ehre und wir finden den guten Weg zum Leben.

Lesung: (Ex 20,1-17)

Lesung aus dem Buch Exodus:

In jenen Tagen sprach Gott auf dem Berg Sinai alle diese Worte:

Ich bin Jahwe, dein Gott, der dich aus Ägypten geführt hat, aus dem
Sklavenhaus. Du sollst neben mir keine anderen Götter haben.

Du sollst dir kein Gottesbild machen und keine Darstellung von irgend-etwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde. Du sollst dich nicht vor anderen Göttern niederwerfen und dich nicht verpflichten, ihnen zu dienen. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott: Bei denen, die mir Feind sind, verfolge ich die Schuld der Väter an den Söhnen, an der dritten und vierten Generation; bei denen, die mich lieben und auf meine Gebote achten, erweise ich Tausenden meine Huld.

Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen;
denn der Herr lässt den nicht ungestraft, der seinen Namen missbraucht.
Gedenke des Sabbats: Halte ihn heilig!

Sechs Tage darfst du schaffen und jede Arbeit tun. Der siebte Tag ist ein Ruhetag, dem Herrn, deinem Gott, geweiht. An ihm darfst du keine Arbeit tun: du, dein Sohn und deine Tochter, dein Sklave und deine Sklavin, dein Vieh und der Fremde, der in deinen Stadtbereichen Wohnrecht hat.

Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel, Erde und Meer gemacht und alles, was dazugehört; am siebten Tag ruhte er. Darum hat der Herr den Sabbattag gesegnet und ihn für heilig erklärt.

Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit du lange lebst in dem Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt. Du sollst nicht morden. Du sollst nicht die Ehe brechen. Du sollst nicht stehlen. Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen. Du sollst nicht nach dem Haus deines Nächsten verlangen. Du sollst nicht nach der Frau deines Nächsten verlangen, nach seinem Sklaven oder seiner Sklavin, seinem Rind oder seinem Esel oder nach irgendetwas, das deinem Nächsten gehört.

– Wort des lebendigen Gottes (Dank sei Gott)

Antwortgesang:

Antwortgesang: GL 450 (Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht)

Einstimmung zum Evangelium

Einen „schlechten Tag“ kennen wir alle. Sei es, dass man selber anders drauf ist als sonst, sei es, andere Menschen reagieren nicht so, wie wir es gewohnt sind. Das ist eigentlich normal, aber bei Jesus befremdet es uns. Der, der auffordert, die andere Wange hinzuhalten, benutzt eine Geißel, um Menschen zu vertreiben, und lässt sich hinreißen, Tische umzustoßen? Seine Jünger versuchen, dieses Auftreten Jesu mit einem Zitat aus den Psalmen einzuordnen: Der Eifer für dein Haus wird mich verzehren.

Ja, Jesus ereifert sich für das zentrale Heiligtum des Judentums, den Tempel, den er das Haus seines Vaters nennt. Wer ungebührliches Verhalten von Menschen an einem Ort, der einem heilig ist, schon erlebt hat, mag Verständnis dafür aufbringen. Befremdlich bleibt es doch.

Evangelium: (Joh 2,13-25)

Gelesen von Diakon Markus Fleischer

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes (Ehre sei dir, o Herr)

Das Paschafest der Juden war nahe, und Jesus zog nach Jerusalem hinauf. Im Tempel fand er die Verkäufer von Rindern, Schafen und Tauben und die Geldwechsler, die dort saßen.

Er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle aus dem Tempel hinaus, dazu die Schafe und Rinder; das Geld der Wechsler schüttete er aus, und ihre Tische stieß er um. Zu den Taubenhändlern sagte er: Schafft das hier weg, macht das Haus meines Vaters nicht zu einer Markthalle! Seine Jünger erinnerten sich an das Wort der Schrift: Der Eifer für dein Haus verzehrt mich. Da stellten ihn die Juden zur Rede: Welches Zeichen lässt du uns sehen als Beweis, dass du dies tun darfst? Jesus antwortete ihnen: Reißt diesen Tempel nieder, in drei Tagen werde ich ihn wieder aufrichten.

Da sagten die Juden: Sechsundvierzig Jahre wurde an diesem Tempel gebaut, und du willst ihn in drei Tagen wieder aufrichten?

Er aber meinte den Tempel seines Leibes.

Als er von den Toten auferstanden war, erinnerten sich seine Jünger, dass er dies gesagt hatte, und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte.

Während er zum Paschafest in Jerusalem war, kamen viele zum Glauben an seinen Namen, als sie die Zeichen sahen, die er tat.

Jesus aber vertraute sich ihnen nicht an, denn er kannte sie alle und brauchte von keinem ein Zeugnis über den Menschen; denn er wusste, was im Menschen ist.

– Evangelium unseres Herrn Jesus Christus (Lob sei dir, Christus)


HALTEN SIE EINEN MOMENT INNE. WENDEN SIE SICH BEWUSST AN JESUS

Predigtgedanken

Jahwe, ich bin da für euch

Liebe Schwestern und Brüder! Liebe Kinder und Jugendliche!

Eine wahre Flut von Prospekten, von Werbung und Sonderangeboten landet Woche für Woche in unseren Briefkästen. In diesen Tagen ist auch viel Wahlwerbung dabei. Und auch bei den Weltanschauungen und Religionen und Sekten bietet sich eine Vielfalt von Meinungen und Deutungen an. Alle wollen sie uns helfen, das Leben besser zu verstehen und sich selbst besser zu verwirklichen.

Liebe Schwestern und Brüder! Die Lesung dieses 3. Fastensonntags ist ein Angebot, wie wir den Sinn des Lebens erfassen können. Gott selbst hat uns in den 10 Geboten gesagt, wie unser menschliches Leben gelingen kann.

„Ich bin Jahwe, dein Gott, der dich aus Ägypten, aus dem Sklavenhaus herausgeführt hat.“ So stellt Gott sich vor, damit die Menschen wissen, mit wem sie es zu tun haben. Gott hat zuerst einmal seine Vorleistungen erbracht.
Er hat sein Volk aus der Knechtschaft Ägyptens befreit. Ja, er hat überhaupt zuerst den Menschen das Leben und das Dasein, seine Liebe geschenkt. Alles, was wir sind und haben verdanken wir ihm. Gott ist also nicht zuerst gleich der Richter, der Gesetzgeber, der Polizist. Sondern er ist vor allem der Befreier der Menschen. Und die 10 Gebote sind nicht in erster Linie Gesetze und Vorschriften: Du sollst und du musst… Sondern sie appellieren eher an die Vernunft, an die Dankbarkeit und Liebe des Menschen. Du wirst doch nicht … Du wirst doch nicht andere Götter neben mir haben. Du wirst doch nicht morden, die Ehe brechen oder stehlen. Das macht doch keinen Sinn.
Die Gebote sind Hilfen und Wegweiser, wie man im Einklang mit Gott ein sinnerfülltes Leben führen kann.

Der jüdische Rabbi Bumann wurde einst gefragt: Es steht geschrieben: Ich bin der Herr, dein Gott, der dich aus Ägypten herausgeführt hat. Warum heißt es nicht. Ich bin der Herr, dein Gott, der Himmel und Erde erschaffen hat?
Rabbi Bumann antwortete: Himmel und Erde? Da würde der Mensch sagen: Das ist viel zu groß. Zu einem solchen Gott traue ich mich gar nicht hin. – Gott ist uns viel näher. Gott kann von sich sagen: Ich bins, der dich aus dem Dreck geholt hat. Nun komm heraus und höre, was ich dir sagen will, und hilf mit, andere aus dem Dreck zu ziehen.

Das Volk Israel hat es erfahren: Gott ist der, der für das Gelingen des Lebens entscheidend viel getan hat. Und darum wendet dieses Volk sich seinem Gott in Dankbarkeit zu und empfängt von ihm den Auftrag, in seinem Namen solche Verhältnisse unter den Menschen zu schaffen, dass niemand sein Leben verliert und den Sinn des Lebens verfehlt. Gott ist also unser Gott, er ist ganz für uns da. Die Gebote, die er uns sagt, entspringen seiner Sorge, seiner Liebe. Und sie bringen uns Leben und Glück.

Ich bin Jahwe, dein Gott. Das bedeutet: Ich stehe dir bei. Du kannst dich auf mich verlassen. Bleibe offen für mich, auch wenn es dir schwer fällt, mitten in der Welt an mich zu glauben. Halte immer einen Platz in deinem Leben für mich frei. Besetze ihn nicht mit irgendetwas anderem. Zwischen dir und mir soll eine lebendige Begegnung stattfinden, ein Gespräch, gekennzeichnet von Vertrauen und Liebe.

Ich bin Jahwe, dein Gott. Das bedeutet: Nicht die Arbeit ist dein Gott, nicht dein Geld, dein Ansehen und dein Vergnügen. Du hast einen besseren Gott. Nimm dir Zeit für ihn, wenigstens eine Stunde von 168 Stunden, die jede Woche hat. Klammere dich nicht an Leistung und Erfolg. Du bist mehr wert als sie. Im letzten wird alles in deinem Leben darauf ankommen, dass du Gottes Reich und seine Gerechtigkeit suchst. Es geht um Beziehung. Alles andere ist zweitrangig.

Ich bin Jahwe, dein Gott. Das bedeutet: Du bist ein freier Mensch. Doch es gibt Menschen, die du ehren sollst, vor allem deine Eltern. Schiebe sie nicht ab, wenn sie alt und gebrechlich geworden sind. Ehre alle Menschen, die deiner Hilfe bedürfen. Strenge dich an für die Menschen, die dir anvertraut sind. Vermeide alles, womit du die Mitmenschen verletzen, enttäuschen, beschämen und entwürdigen könntest. Ehre deinen Partner, deine Partnerin. Lass ihn, lass sie einmalig sein in deinem Leben. Bleibe treu und bleibe dir selbst treu.

Ich bin Jahwe, dein Gott. Das bedeutet: Versuche nicht, bestehende Eigentumsverhältnisse mit Gewalt oder List zu ändern. Es mag zwar wahr sein, dass die Güter auf der Erde ungerecht verteilt sind. Aber Gewalt ist kein Weg zur Gerechtigkeit. Sie erzeugt nur neue Gewalt und neues Unrecht. Bedenke auch: Eigentum bringt Verantwortung. Du bist verpflichtet, den Notleidenden zu helfen, denn auch sie sind Kinder Gottes.

Ich bin Jahwe, dein Gott. Das bedeutet: Gott hat uns die Wahrheit gesagt über sich selbst und auch über uns. Lebe in dieser Wahrheit durch das, was du sagst und was du tust. Sei kein Schwätzer und kein Angeber. Mach anderen nichts vor und mach dir selbst nichts vor.

Ich bin Jahwe dein Gott, der Gott, der für uns da ist, der uns zu einem erfüllten, glücklichen Leben führt. Er will unser Leben durch seine Gebote nicht einengen, ganz im Gegenteil: Er will uns aus der Enge unserer Ichsucht hinausführen in die Weite, damit unser Leben und das unserer Mitmenschen ein befreites und erlöstes Leben wird. Das ist mehr als ein billiges Sonderangebot auf einem Prospekt. Das ist eine Perspektive. Zum Leben. Amen.

Einleitung zum Credo

Du sollst neben mir keine anderen Götter haben. Wo Gott vom Altar gestoßen wird, da bleiben die Altäre nicht lange leer. Schnell macht sich der Aberglaube breit. Wo der Glaube an den einen Gott verblasst, da verehren die Menschen bald ihre neuen goldenen Kälber. Darum besinnen wir uns auf den wahren Gott und bekennen uns zu ihm:

Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde,
und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn.
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters:
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige katholische Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben. Amen.

Fürbitten

Fürbitten gelesen von Veronika, Julius und Melanie Walter sowie Daniel Bonert

Herr, unser Gott, du hast dein Volk aus der Knechtschaft herausgeführt in die Freiheit. Du willst auch an uns befreiend wirken. Wir rufen zu dir:

Hilf allen Menschen, dich als einzigen und wahren Gott zu erkennen, deinen Namen zu ehren und dir Zeiten und Orte im Leben einzuräumen. Gott, unser Vater (Wir bitten dich, erhöre uns)

Schenke Eltern und Kindern gegenseitige Achtung und Toleranz.

Gib allen Menschen Ehrfurcht vor der unantastbaren Würde des Lebens von seinem Anfang bis zu seinem Ende.

Stärke die Eheleute in der Treue, und schenke ihnen Kraft zu selbstloser Liebe. Festige unsere Freundschaften und Beziehungen.

Hilf den Menschen, die sich um die Wahrung der Schöpfung bemühen und ihrer Ausbeutung Grenzen setzen.

Wir bitten für unsere Verstorbenen. Nimm sie bei dir auf und schenke ihnen in der Vollendung das Leben in Fülle.

Gott, unser Vater, du willst, dass wir leben und die wahre Freiheit finden. Wir danken dir durch Christus, unseren Herrn. (Amen) 

Einleitung zum Vaterunser

Gott, unser Vater, dein Name wird geheiligt, wenn wir nach deinen Weisungen leben. Wir beten zu dir, wie dein Sohn uns gelehrt hat: 

Vaterunser

A.: Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das reich und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Lied

Danklied: GL 879 (Groß sein lässt meine Seele den Herrn)

Meditation

Himmel über Neustadt/W.

Herr, du sendest dein Licht in unser Dunkel,

du lässt deine Wunder unter uns aufleuchten,

du stellst Wegweiser an unseren Weg,

du lässt uns deine Nähe spüren und deine Hilfe erfahren,

du bringst die Fülle deines Trostes in unser Herz,

 du wendest Trauer und Angst,

 du lässt ein neues Lied emporsteigen bis an den Himmel

  und bis zu den Enden der Erde. Amen.

Schlussgebet

Wir wollen beten:

Gütiger Gott, du hast uns mit deinem Wort die Richtung gewiesen damit Glaube, Hoffnung und Liebe in uns wachsen.

Lass uns wach sein für dein belebendes Wort und dir glauben, dass du der Gott bist, der uns immer begleitet und bewahrt. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.

Segensbitte

Der Herr segne uns und behüte uns.

Er geleite uns mit seiner Weisung.

Er bewahre uns vor allen Irrwegen

und führe uns die rechten Pfade.

Er gebe uns, dass wir gemeinsam gehen

auf dem Weg des Friedens und der Gerechtigkeit.

So behüte uns der dreifaltige Gott,

der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Als Zeuginnen und Zeugen für Christus sind wir hinein gesandt in diese Welt. So lasset uns gehen in Frieden. Dank sei Gott dem Herrn.

Schlusslied: GL 865 (Im Jubel ernten, die mit Tränen säen)