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Information zu den Immobilienprojekten in St. Pius

Liebe Gemeindemitglieder: Innen,

zum letzten Mal haben wir am 21.12.2020 über die Projekte „Kita St. Pius“ und „Verlegung Pfarrheim St. Pius“ im Pfarrblatt  informiert.

Beide Projekte sind und waren Bestandteil des Pastoralen Konzeptes, welches neben den pastoralen Belangen auch ein Kapitel über das Gebäudekonzept beinhaltet. Wir berichteten bereits im Pfarrblatt Sept. 2019, S.33 über die Herausforderungen, die es zu erfüllen gilt. Die Pfarrflächen sind um 2/3 zu reduzieren, und zwar in allen Gemeinden. Wir hatten uns für eine dezentrale Lösung entschieden, in der jede Gemeinde einen pastoralen Mittelpunkt behalten sollte. Die Abstimmung in den Gemeinden und die Zusammenführung in ein gemeinsames Gebäude- bzw. Immobilienkonzept war komplex und zeitintensiv, da sowohl Vertreter der Ortsteile, der Gemeinden, der Ausschüsse und des Verwaltungsrates einbezogen wurden.

Im Pfarrblatt April 2021 S.58-62 berichteten wir über die verschiedenen Aspekte und Ansätze. Das Immobilienkonzept für St. Pius beinhaltet die Lösung, unser Pfarrheim in die Unterkirche zu verlegen, das heutige Kita-Gebäude mit Pfarrheim zurückzubauen und auf dem Gelände die Kita neu zu errichten, in einer ökologischen Bauart und erweitert auf 5 Kita-Gruppen. Bereits am 21.02.2021 hatte die Rheinpfalz ausführlich über beide Projekte berichtet. Mit beiden Projekten sollte im Jahr 2022 begonnen werden.

Weitere Informationen zum geplanten Pfarrheim in der Unterkirche erfolgten als Bildvortrag im Anschluss an eine Messe am 16.05.2021, und als Online-Vortrag am 17.05.2021.

Nun hat es im vergangenen Jahr 2021 zwar keinen Stillstand gegeben, wohl aber eine Entschleunigung. Die Projekte wurden im Verwaltungsrat und im Gemeindeausschuss weiter verfolgt. Unterstützung hatten wir in den Projekten für St. Pius durch die bereits benannten Architekten Herr Reitemeier (Kita) und Herr Kühle (Unterkirche).

Im Verlaufe der Planung wurde erkennbar, dass es zwei weitere Aufgaben zu lösen galt. Einerseits stellte der heutige Zustand des „Vorplatzes St. Pius“ eine Stolperfalle für alle Besucher dar und andererseits bedarf es eines barrierearmen „Zugangs zu der Unterkirche“, unserem neuen Pfarrheim. Diese beiden Teilprojekte wurden in die Planung aufgenommen und als Konzept erarbeitet. Nach Vorliegen der ersten Kostenschätzungen haben wir uns im Gemeindeausschuss darüber verständigt, das Teilprojekt „Vorplatz“ zuerst einmal mit einer niedrigen Priorität zu versehen um kostengünstigere Lösungen zu finden. Das Teilprojekt „Zugang“ soll im Zusammenhang mit der Unterkirche zeitgleich umgesetzt werden.

Neubau Kita

Die Planungen für die Kita schreiten zügig voran.

Die vorliegenden Entwürfe wurden mehrfach mit den Vertretern der Stadt und der Kita abgestimmt und optimiert. Der Bauantrag wird kurzfristig fertiggestellt, ebenso der Architektenvertrag. Der aktuelle Terminplan geht davon aus, dass mit dem Rückbau von Kita und Pfarrheim im September 2022 begonnen werden kann. Die Bauzeit wird mit 18 Monaten veranschlagt, sodass eine Einweihung der neuen Kita im März 2024 möglich sein wird.

Interimslösung Kita in St. Jakobus

Als Zwischenlösung für die Kinder der Kits St. Pius haben wir den Umzug in das Pfarrheim St. Jakobus. Hierzu haben wir ein eigenes Teilprojekt zum temporären Umbau des Pfarrheims St. Jakobus geplant und einen Bauantrag  gestellt. Die Ausschreibungen laufen bereits und die Umsetzung kann bis zu den Sommerferien im August 2022 erfolgen. Das Pfarrheim bis dahin für die Gemeinde St. Jakobus weiter nutzbar.

Der Umzug der Kita in das Pfarrheim Hambach soll in der letzten Augustwoche 2022 erfolgen.

Pfarrheim in der Unterkirche

Der Umbau der Unterkirche in ein Pfarrheim soll im Frühjahr 2022 starten, und im Sommer 2022 abgeschlossen sein.

Damit haben wir eine dauerhafte Lösung für ein Pfarrheim St. Pius, welches für die Bauzeit der neuen Kita auch den Gemeindemitglieder von St. Jakobus zur Verfügung steht. 

Die Kosten werden ca. 250.000 € betragen. Dier Kirchenstiftung St. Pius erhält dazu eine Zuweisung der Pfarrei von 48.000 € und einen Zuschuss des Bistums von 87.500 €. Den Rest kann die Kirchenstiftung aus eigenen Mitteln bestreiten.

Wir haben bereits damit begonnen, die Unterkirche auszuräumen.

Nach dem Zeitplan muss auch das bestehende Pfarrheim bis zum Sommer ausgeräumt werden.

Die derzeitige Planung des Pfarrheims in der Unterkirche ist im Folgenden abgebildet: 

Zugang zur Unterkirche

Auch der Zugang zur Unterkirche unterliegt engen zeitlichen Bedingungen. Die Planungen sind abgeschlossen. Der neue Zugang an der Nordseite der Kirche wird auch weiterhin als Fluchtweg für die Kita zur Verfügung stehen. Er wird behindertengerecht ausgeführt.

Der Zugang zur Unterkirche umgestaltet, so dass er einen barrierearmen Zugang gestattet.

Vorplatz St. Pius

Die Planungen für den Vorplatz wurden vom Bauamt des Bistums angestoßen. Die vorliegende Kostenplanung passt jedoch nicht zu unserem Budget. Deshalb werden wir dieses Projekt zurückstellen um kostengünstigere und optimierte Lösungsansätze zu finden. Lediglich die größten Stolperstellen sollen entfernt werden.

Als wesentlicher Verursacher dieser Stolperstelle muss in diesem Zusammenhang der etwa 24 m hohe Nadelbaum genannt werden, der im oberen Segment abgestorben und von einem Pilz befallen war und so ein Risiko darstellt. Deshalb hatten wir im Verwaltungsrat beschlossen, einen Antrag auf Fällen des Nadelbaums bei der Stadt zu stellen. Am 3. Februar 2022 konnte der Nadelbaum stückweise beseitigt werden.

Fassade Turm St. Pius

Ein letztes Teilprojekt, welches noch auf Erledigung wartet, ist die Inspektion der Turmfassade, welche auf der Vorderseite Schäden aufweist. In einem ersten Schritt werden wir die Statik der Fassade prüfen lassen, um den Handlungsbedarf weiter abschätzen zu können.

Wir werden Sie weiterhin auf dem Laufenden halten und stehen Ihnen für Rückfragen gerne zur Verfügung.

Der Gemeindeausschuss St. Pius