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Patrozinium, Gottesdienst, Popcorn und der Heilige Geist

Sie haben Bilder vom Gottesdienst gemacht oder vom anschließenden Empfang? Mail to: Michael.Paul@bistum-speyer.de

Unsere Pfarrei hat als Patron und Namensgeber den Heiligen Geist, dessen Fest wir an Pfingsten feiern. Symbole für den Heiligen Geist gibt es mehrere, die Heilige Schrift erzählt davon. Neben dem wohl berühmtesten Bild, der weißen Taube, zählen auch Wasser, Feuer und Wind zu den bekanntesten biblischen Bildern für den Geist Gottes.

Am Pfingstmontag, seit 2016 unser traditionsgemäßes Patronatsfest, lernten die Gottesdienstbesucher noch ein weiteres Bild für den Heiligen Geist kennen: Popcorn! Das hat sich Vorbereitungsteam (Martina und Markus Werthenbach, Stefanie Kirsch, Melanie und Walter und Pfarrer Paul) heuer einfallen lassen! So gab es für alle Sinne etwas, inbesondere zum Riechen, Popcornduft dank Julius Walter.

Man konnte das „Ploppen“ der Maiskörner erleben und hören. Zuhören konnte man auch dem gemeinsamen Chorgesang, oder eben jenem Rap, den Petra Mäthäß und ihr Schola sehr spontan einstudiert hatten:

 Eine Handvoll Popcorn schwammen im Topf
mit heißem Öl und die hatten nur eines im Kopf,
dass das lodernde Feuer unter ihnen macht,
dass sie werden, wozu sie eigentlich gedacht.

Doch die Schale um sie ´rum war noch hart und fest.
In jedem Popcornleben ist das der Eignungstest,
ob es zulässt, dass jemand die harte Schale knackt,
ob es diesen Schritt in sein neues Leben packt.

Lass es ´raus, lass es ´raus, was in dir steckt.
Lass es zu, dass er das Feuer deiner Leidenschaft weckt.
Lass es zu, dass er wegfegt, was dich bremst und dich hemmt
und dass die Flut seiner Liebe deine Angst wegschwemmt.

[…]


In der Diedesfelder Remigiuskirche „wurde heuer gebetet, was das Popcorn hält“. Wie das? Beim Zubereiten von Popcorn, fliegt der Mais wild in der Pfanne durcheinander. Und genauso haben alle plötzlich miteinander gebetet. Die Gebete gingen schnell hin und her, jeder bete mit dem Feuer der Leidenschaft, und „erfüllte so das ganze Haus“ in dem sie waren.

Popcorn! Lass Dich aufbrechen von Gottes Heiligem Geist! Das war die dufte Idee, im wahrsten Sinn des Wortes.

Nach der Eucharistiefeier dankte Pfarrer Paul den Chören der Pfarrei, der Chorleiterin und den Chorleitern, dem Vorbereitungsteam, den Messdienern und der Rap-Gruppe für die Gestaltung des Gottesdienstes.

Dank vieler Helferinnen und Helfer, fand nach dem Gottesdienst auf dem Remigiusplatz auch ein Empfang statt: Mit Wein, Café vom Pfarrbaren Café und natürlich mit Popcorn. Ein wunderschönes Fest mit strahlendem Sonnenschein; aber leider kam dann ein Platzregen und machte viel Wind. Der Geist Gottes weht eben „wo und wie er will!“

Leider musste, wetterbedingt, ein weiterer Auftritt der Rap-Gruppe entfallen. Dem Rap von Stefanie Schwaab hatte Petra Mathäß nämlich noch ein paar Strophen hinzugedichtet. Diese möchten wir gerne hier abdrucken:

Mer kummen von Speyerdorf un Duttweiler drunne,

unn sinn noch Diedesfeld zum Rappe kumme.

Mer sinn so cool und rappen so lässig,

es isch so schä un kä bissel stressig.

Wann de Parre uns ruft, sinn mir gleich do,

un machen ihn dann mit unser Rap ganz froh.

Die Mess war schä, de Gesang wunderbar,

die Predigt durchdacht und zumutbar.

Des Ambiente in de renovierte Kerch,

die Diedesfelder sinn net iwwerzwerch.

Mir wünschen euch ganz viel heilige Geist,

unn dass der Droht noch owwe, niemals reißt.

So machen die Rapper vun drunne jetzt Schluss,

weil alles ämol ä End hawe muss!

(Petra Mathäß)