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Hochzeit

Sie haben schon einen Wunschtermin im Blick oder stehen noch ganz am Anfang Ihrer Planung. In jedem Fall freuen wir uns, dass Sie Ihre Hochzeit kirchlich feiern möchten – und begleiten Sie gerne auf dem Weg dorthin.

Die Ehe ist in der katholischen Kirche ein Sakrament. Dahinter steht ein schöner und zugleich lebensnaher Gedanke: Zwei Menschen vertrauen einander ihr Leben an und dürfen darauf vertrauen, dass Gott mit ihnen geht – am Hochzeitstag und an all den großen und kleinen Tagen, die danach kommen.

Das Besondere dabei: Das Sakrament der Ehe spendet nicht der Priester oder Diakon. Die Brautleute spenden es einander. Sie sagen Ja zueinander und versprechen, ihr Leben miteinander zu teilen. Der Geistliche nimmt dieses Versprechen im Namen der Kirche entgegen und spricht den Segen über das Brautpaar.

Und weil ein großes Ja auch ein wenig Vorbereitung braucht, möchten wir Ihnen den Weg dorthin so einfach und angenehm wie möglich machen.

Der erste Schritt ist ganz unkompliziert: Melden Sie sich frühzeitig bei unserem Pfarramt.

Teilen Sie uns einfach mit, wann und in welcher Kirche Sie gerne heiraten möchten. Wir prüfen, ob Ihr Wunschtermin möglich ist – und gehen anschließend alle weiteren Schritte gemeinsam mit Ihnen.

1. Ihr Wunschtermin – melden Sie sich bei uns

Der erste Schritt ist ganz einfach: Melden Sie sich möglichst frühzeitig bei unserem Pfarramt. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail und sagen Sie uns, wann und in welcher unserer Kirchen Sie gerne heiraten möchten.

Katholisches Pfarramt Heilig Geist Neustadt

Geitherstraße 23 · 67435 Neustadt
Telefon: 06327 / 5749
E-Mail: pfarramt.nw.heilig-geist@bistum-speyer.de

Wir nehmen Ihren Hochzeitswunsch auf und klären anschließend, ob der gewünschte Termin möglich ist und welcher Geistliche Ihre Trauung begleiten kann.

Wenn Sie in unserer Pfarrei wohnen oder aus einer unserer Gemeinden stammen und hier kirchlich zu Hause sind, erhalten Sie in der Regel innerhalb von ein bis zwei Wochen eine Rückmeldung aus unserem Pfarramt.

Erst mit dieser Rückmeldung ist Ihr Termin für die kirchliche Trauung verbindlich vereinbart.


2. Der Termin steht – Unterlagen und weitere Informationen

Wenn wir Ihnen Ihren Trautermin bestätigt haben, erhalten Sie Post von unserem Pfarramt. Darin finden Sie alle wichtigen Informationen für die nächsten Schritte und erfahren, welche Unterlagen wir von Ihnen benötigen.

Sie müssen also beim ersten Anruf noch nicht wissen, was ein „Taufschein zum Zwecke der Eheschließung“ oder ein „Ehevorbereitungsprotokoll“ ist.

Wir führen Sie Schritt für Schritt durch die Vorbereitung.

Die Unterlagen für Ihre Trauung

Ein paar Dokumente gehören dazu – aber die Liste ist überschaubar.

Katholische Partner benötigen einen aktuellen „Taufschein zum Zwecke der Eheschließung“. Diesen erhalten Sie beim katholischen Pfarramt der Kirchengemeinde, in der Sie getauft wurden.

Der Taufschein enthält neben den Angaben über Ihre Taufe auch weitere kirchliche Eintragungen und dient zugleich als kirchlicher Ledigennachweis. Er darf zum Zeitpunkt der Trauung nicht älter als sechs Monate sein und sollte deshalb nicht zu früh beantragt werden.

Wenn Sie in einer Kirche unserer heutigen Pfarrei Heilig Geist Neustadt getauft wurden, teilen Sie uns das einfach mit.

Evangelische oder in einer anderen christlichen Kirche getaufte Partner benötigen ebenfalls einen Nachweis über ihre Taufe. Diesen erhalten Sie bei ihrer Taufkirchengemeinde.

Wenn Sie bereits standesamtlich verheiratet sind, benötigen wir außerdem die Bescheinigung über Ihre standesamtliche Eheschließung. Findet die standesamtliche Trauung erst später statt, können Sie diese Bescheinigung nachreichen.

Welche Unterlagen wir in Ihrem konkreten Fall benötigen und bis wann sie vorliegen müssen, teilen wir Ihnen mit unserem Schreiben mit.

Sie wohnen nicht in unserer Pfarrei?

Wenn Sie in einer unserer Kirchen heiraten, Ihren Hauptwohnsitz aber außerhalb unserer Pfarrei haben, wird das Ehevorbereitungsprotokoll grundsätzlich in der katholischen Pfarrei Ihres Hauptwohnsitzes erstellt.

Bitte nehmen Sie dort frühzeitig Kontakt mit dem Pfarramt auf. Das ausgefüllte Ehevorbereitungsprotokoll wird anschließend an unser Pfarramt weitergeleitet.

Um die Vorbereitung Ihres Traugottesdienstes kümmern wir uns natürlich trotzdem gemeinsam mit Ihnen.


3. Das Eheseminar – Zeit für Sie und Ihre Ehe

Wenn Sie Ihren Hauptwohnsitz in unserer Pfarrei Heilig Geist Neustadt haben, gehört zu Ihrer Vorbereitung unser gemeinsames Eheseminar am Samstag vor dem ersten Fastensonntag.

Die nächsten Termine sind:

Samstag, 13. Februar 2027
Samstag, 4. März 2028
Samstag, 17. Februar 2029

Beginn ist jeweils um 10.30 Uhr im Pfarrheim Heilig Kreuz in Lachen-Speyerdorf. Das Seminar wird von Dekan Michael Paul geleitet.

Ort:
Pfarrheim Heilig Kreuz
Goethestraße 21
67435 Neustadt an der Weinstraße

Anfahrt mit Google Maps

An diesem Tag geht es nicht nur um Formulare und Abläufe. Sie nehmen sich bewusst Zeit füreinander, für Ihre gemeinsame Geschichte und für das Versprechen, das Sie einander geben möchten.

Das Ehevorbereitungsprotokoll

Im Rahmen des Eheseminars erstellen wir mit Ihnen auch das notwendige Ehevorbereitungsprotokoll.

Der Name klingt ein wenig nach Amtsstube. Tatsächlich geht es dabei aber um etwas sehr Persönliches: um Sie, Ihre Entscheidung füreinander und das Eheversprechen, das Sie einander geben möchten.

Neben den notwendigen persönlichen Angaben klären wir gemeinsam die kirchlichen Voraussetzungen für Ihre Eheschließung. Auch besondere Situationen – etwa unterschiedliche Konfessionen oder Religionen, ein Kirchenaustritt oder eine frühere Eheschließung – können hier in Ruhe besprochen werden.

Für dieses Gespräch benötigen wir die entsprechenden Taufnachweise und Unterlagen. Deshalb ist es wichtig, dass Sie diese rechtzeitig besorgen.

Ihre Ehemappe

Beim Eheseminar erhalten Sie außerdem Ihre Ehemappe.

Darin finden Sie den Ablauf der kirchlichen Trauung, mögliche Lesungen und Gebete sowie viele Anregungen für die Gestaltung Ihres Gottesdienstes.

Sie müssen an diesem Tag noch nichts fertig entscheiden. Nehmen Sie die Mappe mit nach Hause, blättern Sie darin und suchen Sie gemeinsam aus, was zu Ihnen passt.

Denn der Gottesdienst soll nicht irgendeine Trauung werden.

Es soll Ihre werden.


4. Ihre Trauung wird persönlich

Nach dem Eheseminar beginnt der besonders schöne Teil der Vorbereitung: Ihre Trauung bekommt nach und nach ihre persönliche Gestalt.

Mit der Ehemappe können Sie sich in Ruhe Gedanken über Ihren Gottesdienst machen:

Welche biblische Lesung spricht Sie an? Welche Lieder gehören für Sie dazu? Wer könnte die Fürbitten übernehmen? Und was soll an diesem Tag von Ihnen beiden und Ihrer gemeinsamen Geschichte spürbar werden?

Dabei müssen Sie keinen fertigen Gottesdienst „abliefern“. Die Ehemappe soll Ihnen Ideen geben und Lust darauf machen, gemeinsam auszuwählen.

Das Gespräch mit dem Geistlichen

Rechtzeitig vor Ihrer Hochzeit vereinbaren Sie ein persönliches Gespräch mit dem Priester oder Diakon, der Ihre Trauung feiern wird.

Gemeinsam gehen Sie den Gottesdienst durch, besprechen Ihre Wünsche und klären die letzten offenen Fragen. Natürlich ist dabei auch Raum dafür, einander kennenzulernen und über das zu sprechen, was Ihnen für Ihre Ehe und Ihren gemeinsamen Weg wichtig ist.

So entsteht aus Texten, Musik, Ritualen und Ihrer eigenen Geschichte Schritt für Schritt Ihr Traugottesdienst.


5. Ihr großer Tag – Sie sagen Ja

Irgendwann sind die Gespräche geführt, die Lieder ausgesucht und die letzten Fragen geklärt.

Dann darf die Vorbereitung enden – und das Fest beginnen.

Sie kommen mit Ihren Familien und Freunden in die Kirche. Aber im Mittelpunkt stehen nicht Blumen, Musik oder das perfekte Programm.

Im Mittelpunkt stehen Sie beide und Ihr Ja.

Vor Gott und den versammelten Menschen versprechen Sie einander Liebe und Treue. Sie schenken sich gegenseitig das Sakrament der Ehe und vertrauen darauf, dass Gott Ihren gemeinsamen Weg begleitet.

Ein kleines Wort für eine ziemlich große Sache:

Ja.

Wir freuen uns darauf, diesen besonderen Tag mit Ihnen zu feiern.


6. Mit Gottes Segen gemeinsam weitergehen

Mit der kirchlichen Trauung endet Ihr Weg nicht. Im Gegenteil: Nun beginnt der längste und spannendste Teil – Ihr gemeinsames Leben als Ehepaar.

Der Segen, den Sie bei Ihrer Trauung empfangen, ist keine Garantie dafür, dass immer alles leicht sein wird. Er ist vielmehr die Zusage:

Gott geht mit Ihnen.

An den festlichen Tagen und an den ganz gewöhnlichen. Im Glück und in den Herausforderungen. Wenn Sie miteinander lachen, planen und feiern – aber auch dann, wenn Geduld, Vergebung oder ein neuer Anfang nötig werden.

Ihre Trauung ist deshalb nicht nur ein wunderschöner Tag.

Sie ist der gesegnete Anfang Ihres gemeinsamen Weges.

Gut zu wissen – häufige Fragen rund um Ihre Trauung

Keine Hochzeit ist wie die andere – und auch die Wege dorthin können ganz verschieden sein. Manche Fragen lassen sich deshalb nicht mit einer allgemeinen Antwort klären. Sprechen Sie uns gerne an. Vieles ist möglich – und manches einfacher, als es zunächst scheint.

Grundsätzlich ja. Sie können Ihre Trauung in jeder unserer Kirchen feiern – vorausgesetzt natürlich, Kirche und Termin sind verfügbar.

Und falls Sie unsere Kirchen noch nicht alle kennen: Schauen Sie sich ruhig erst einmal um.

Auf unserer Homepage finden Sie unter „Gemeinden“ zu unseren Kirchen virtuelle Panorama-Rundgänge. Damit können Sie die Kirchen schon vorab in aller Ruhe entdecken, sich im Kirchenraum umsehen und viele Details kennenlernen.

Vielleicht wissen Sie längst, welche Kirche „Ihre“ werden soll. Vielleicht entdecken Sie beim virtuellen Rundgang aber auch eine, an die Sie bisher noch gar nicht gedacht haben.

Wenn Sie Ihre Wunschkirche gefunden haben, nennen Sie diese einfach zusammen mit Ihrem Wunschtermin bei der Anmeldung im Pfarramt.

Wir schauen dann, ob beides zusammenpasst: Ihr Termin und Ihre Kirche.

Ja, selbstverständlich.

Wenn ein Partner katholisch und der andere evangelisch oder Mitglied einer anderen christlichen Kirche ist, können Sie in einer unserer katholischen Kirchen heiraten.

Auch eine Trauung unter Beteiligung eines Geistlichen der anderen Konfession ist möglich. Welche Form für Sie passend ist und welche Absprachen dafür notwendig sind, klären wir gemeinsam mit Ihnen.

Wenn Sie Ihre Trauung in einer evangelischen Kirche feiern möchten, kann auch das möglich sein. Dafür sind auf katholischer Seite einige Formalitäten erforderlich.

Sprechen Sie Ihren Wunsch einfach bei der Anmeldung im Pfarramt an.

Ja, auch dann ist eine kirchliche Trauung möglich.

Ein Kirchenaustritt muss Ihrem Wunsch nach einer kirchlichen Hochzeit nicht grundsätzlich im Weg stehen. Wichtig ist nur, dass Sie uns bereits bei der Anmeldung im Pfarramt darauf hinweisen.

Im Rahmen des Ehevorbereitungsprotokolls besprechen wir Ihre persönliche Situation und klären gemeinsam, was für Ihre Trauung notwendig ist. Je nach Konstellation kann dazu auch eine kirchliche Erlaubnis beziehungsweise Dispens des Bischofs gehören. Den entsprechenden Antrag bereiten wir gemeinsam mit Ihnen vor und kümmern uns um die weiteren Schritte.

Sie müssen also nicht vorher herausfinden, welche kirchenrechtliche Regelung auf Sie zutrifft. Sprechen Sie uns gerne an.

Ja, sehr gerne.

Wenn einer von Ihnen evangelisch ist, kann eine evangelische Pfarrerin oder ein evangelischer Pfarrer bei der Trauung in einer unserer katholischen Kirchen mitwirken.

Eine solche ökumenisch gestaltete Trauung kann ein schönes Zeichen sein: Beide kirchlichen Traditionen, die zu Ihrer gemeinsamen Geschichte gehören, finden darin ihren Platz.

Sagen Sie uns diesen Wunsch am besten schon bei der Anmeldung im Pfarramt. Dann können wir frühzeitig miteinander klären, wer beteiligt sein wird und wie der Gottesdienst gemeinsam gestaltet werden kann.

Auch eine Trauung in einer evangelischen Kirche unter Mitwirkung eines katholischen Geistlichen ist grundsätzlich möglich. Die dafür notwendigen kirchlichen Schritte besprechen wir gerne mit Ihnen.

Ja, herzlich gerne.

Manchmal verbindet ein Paar etwas Besonderes mit einer unserer Kirchen. Vielleicht stammt einer von Ihnen aus einer unserer Gemeinden, Ihre Familie hat hier ihre Wurzeln oder Sie haben einfach eine Kirche bei uns entdeckt, in der Sie sich vorstellen können, Ihr großes Ja zu sprechen.

Auch wenn Sie nicht in unserer Pfarrei wohnen, können Sie deshalb gerne bei uns heiraten.

Bei der Terminvergabe möchten wir allerdings zunächst den Paaren Planungssicherheit geben, die in unserer Pfarrei wohnen oder hier ihre kirchliche Heimat haben. Deshalb können wir Paaren von außerhalb einen Trautermin für das folgende Kalenderjahr in der Regel ab Oktober verbindlich zusagen.

Sie können sich selbstverständlich schon vorher bei unserem Pfarramt melden und uns Ihren Wunschtermin und Ihre Wunschkirche nennen. Wir merken Ihre Anfrage gerne vor und geben Ihnen Bescheid, sobald wir verbindlich planen können.

Das Ehevorbereitungsprotokoll wird normalerweise in der katholischen Pfarrei Ihres Hauptwohnsitzes erstellt und anschließend an unser Pfarramt weitergeleitet.

Einen eigenen Priester oder Diakon müssen Sie nicht mitbringen. Wenn wir Ihnen einen Trautermin zusagen, sorgen wir auch dafür, dass ein Geistlicher Ihre Trauung begleitet.

Für auswärtige Paare erheben wir keine feste Gebühr für die Nutzung unserer Kirche. Wir freuen uns stattdessen über eine Spende für die Kirche, in der Sie heiraten. Gerne stellen wir Ihnen dafür auch eine Spendenbescheinigung aus.

Sprechen Sie uns einfach an.