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Johannesfeier der Malteser: Ein kleiner Funke mit großer Wirkung

    Johannesfeier der Malteser: Ein kleiner Funke mit großer Wirkung

    Eine gelungene Premiere erlebten die Malteser im Bistum Speyer mit ihrer ersten Johannesfeier in Geinsheim. Trotz hochsommerlicher Temperaturen waren zahlreiche Malteserinnen und Malteser sowie viele Gläubige aus der Pfarrei Heilig Geist und der Umgebung gekommen, um den Gedenktag des heiligen Johannes des Täufers gemeinsam zu feiern.

    Den festlichen Gottesdienst gestalteten Dekan Michael Paul, Kaplan Pater Kisito SCJ und Diakon Stefan Hellenbrand. Im Mittelpunkt stand Johannes der Täufer als Wegbereiter Christi – ein Mensch, der nicht auf sich selbst aufmerksam machen wollte, sondern den Blick auf Jesus richtete. In Predigt und Symbolhandlung wurde deutlich: Wie aus vielen einzelnen Holzscheiten ein wärmendes Feuer entsteht, wächst auch Gemeinschaft dort, wo Menschen ihre Zeit, ihre Talente und ihre Liebe füreinander einsetzen. Niemand kann allein die Welt verändern, doch viele kleine Beiträge zusammen schenken Licht, Wärme und Hoffnung.

    Im Anschluss zog die Gottesdienstgemeinde gemeinsam zum Johannisfeuer. Dort griff Christine Mootz von der Malteser-Pionierstelle Wald & Spirit den Gedanken des Liedes „Ins Wasser fällt ein Stein“ auf. Sie erinnerte an die zweite Strophe: „Ein Funke, kaum zu seh’n, entfacht doch helle Flammen.“ Oft beginne Veränderung ganz unscheinbar – mit einem guten Wort, einer helfenden Hand oder einem offenen Herzen. Solche kleinen Zeichen der Nächstenliebe könnten Großes bewirken und Hoffnung weitertragen.

    Diözesanleiter Prof. Dr. Christopher Wolf dankte allen Gästen für ihr Kommen und der Pfarrei Heilig Geist für die herzliche Gastfreundschaft. Für das leibliche Wohl hatte er mit frisch gebackenem Stockbrot und Brezeln gesorgt. Der Gemeindeausschuss St. Peter und Paul verwöhnte die Gäste mit kühlen Getränken und der sprichwörtlichen Pfälzer Gastfreundschaft.

    Bei vielen guten Gesprächen rund um das Johannisfeuer klang der Abend in froher Gemeinschaft aus. Die erste Johannesfeier der Malteser machte deutlich, dass Glaube, Gemeinschaft und gelebte Nächstenliebe zusammengehören – und dass oft schon ein kleiner Funke genügt, um Licht und Wärme in die Welt zu tragen.