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Bericht: Ein neuer Weg in die Kirche – und ein großes Stück mehr Teilhabe!

    ST. JAKOBUS HAMBACH · GEMEINSCHAFT & TEILHABE

    Ein neuer Weg in die Kirche – und ein großes Stück mehr Teilhabe!

    Nach Lift und barrierefreier Toilette ist nun auch die letzte fehlende Rampe fertig – dank großzügiger Unterstützung und vieler helfender Hände.

    Manchmal fehlt nur noch ein letzter Schritt, damit ein langer Weg ans Ziel kommt. In Hambach war dieser letzte Schritt ausgerechnet einer, bei dem künftig niemand mehr eine Stufe überwinden muss.

    Die Kirche St. Jakobus in Hambach ist ein gutes Stück zugänglicher geworden. Nach dem Bau eines Lifts und der Einrichtung einer barrierefreien Toilette blieb eine entscheidende Lücke: die Rampe zum seitlichen Kircheneingang. Denn was nützt ein Lift, wenn auf den letzten Metern noch Stufen den Weg versperren?

    Diese Lücke ist nun geschlossen. Ende September und Anfang Oktober hat die Firma Forster-Bau die neue, gepflasterte Rampe errichtet. Sie verbindet den vorhandenen Zugangsweg mit der Kirchentür und ermöglicht Menschen mit Rollstuhl, Rollator oder eingeschränkter Gehfähigkeit einen stufenlosen Zugang.

    Auch an die Informationen wurde gedacht: Der Schaukasten wurde auf eine Höhe gebracht, in der Menschen im Rollstuhl die Aushänge besser lesen können. Denn dazugehören heißt nicht nur hineinkommen, sondern auch mitbekommen, was in der Gemeinde geschieht.

    Barrierefreier Zugang zur Kirche St. Jakobus Hambach: fünf Fotografien der fertiggestellten Rampe und des niedriger gesetzten Schaukastens sowie der Bauplan des Bischöflichen Bauamtes
    Die fertiggestellte Rampe, der neu erreichbare Schaukasten und der Bauplan des Bischöflichen Bauamtes.

    „barrierefrei, inklusiv & fair“ – ein Name, der Programm ist

    Dass wir die letzte fehlende Rampe verwirklichen konnten, verdanken wir nicht zuletzt der Unterstützung durch „barrierefrei, inklusiv & fair“. Das Förderprogramm des Fördervereins Netzwerk Gleichstellung und Selbstbestimmung e. V. setzt sich dafür ein, Barrieren abzubauen und Menschen mit Behinderungen eine gleichberechtigte, selbstbestimmte Teilhabe zu ermöglichen. Es wird unter anderem von der Sparda-Bank Südwest unterstützt.

    Mit einer großzügigen Förderung von 4.000 Euro hat „barrierefrei, inklusiv & fair“ einen entscheidenden Beitrag zur Verwirklichung der neuen Rampe geleistet. Dafür sind wir von Herzen dankbar.

    Barrierefreiheit ist keine Sonderausstattung für einige wenige. Sie ist Ausdruck einer Gemeinschaft, in der alle willkommen sind. Eine Kirche, die allen offenstehen will, braucht schließlich auch Wege, auf denen alle zu ihr gelangen können.

    Gemeinsam haben wir es geschafft – ein herzliches Dankeschön!

    Ein solches Projekt lässt sich nicht allein mit guten Ideen verwirklichen. Es braucht Menschen, die anpacken, Verantwortung übernehmen und auch bereit sind, selbst etwas dazu beizutragen.

    Ein besonderer Dank gilt dem Förderverein „barrierefrei, inklusiv & fair“, der mit seiner großzügigen Förderung von 4.000 Euro einen entscheidenden Beitrag dazu geleistet hat, dass die letzte noch fehlende Rampe verwirklicht werden konnte.

    Ebenso herzlich danken wir Herrn Günther Anton, Dekan Michael Paul, der Firma Forster-Bau und Dipl.-Ing. Hans-Günter Leidinger. Sie haben dieses Vorhaben nicht nur mit ihrem persönlichen und fachlichen Engagement begleitet, sondern durch eigene Spenden auch finanziell unterstützt.

    Ein ganz besonderer Dank gilt darüber hinaus Gebietsarchitekt Alfred Andelfinger vom Bischöflichen Bauamt Speyer. Er hat das Vorhaben mit großem Engagement, Sachverstand und unermüdlicher Beratung begleitet. Ohne seine Unterstützung wäre die Umsetzung in dieser Form kaum möglich gewesen. Auch dem Bistum Speyer danken wir für die Förderung und Begleitung des Projekts.

    Dieses Zusammenwirken ist alles andere als selbstverständlich. Hier haben Menschen nicht nur darüber gesprochen, wie wichtig Barrierefreiheit ist, sondern ganz konkret dazu beigetragen, sie Wirklichkeit werden zu lassen.

    Viele haben etwas gegeben – und gemeinsam haben sie etwas geschaffen, das künftig allen zugutekommt.

    Dafür sagen wir von Herzen: Vergelt’s Gott!

    Einweihung folgt – wenn auch die letzten Arbeiten erledigt sind

    Die Rampe ist fertig. Rund um den barrierefreien Zugang stehen jedoch noch abschließende Arbeiten aus, vor allem an der Beleuchtung der Zugangswege. Sobald auch diese Arbeiten abgeschlossen sind, möchten wir den barrierefreien Zugang gemeinsam mit der Gemeinde feierlich einweihen. Den Termin geben wir rechtzeitig bekannt.

    Mit Lift, barrierefreier Toilette und neuer Rampe ist aus vielen einzelnen Schritten ein gemeinsamer Weg geworden. Und das Schönste daran: Diesen Weg können nun viel mehr Menschen mitgehen.