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AUF EINEN BLICK. MIT EINEM KLICK.

Allerheiligen 2026 · Einladung zum Erinnern

Ein Name. Ein Licht. Eine Erinnerung.

Wir nennen die Namen unserer Verstorbenen, entzünden für sie eine Kerze und laden zum gemeinsamen Erinnern ein.

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Brennende Kerze

Pfarrei Heilig Geist · Neustadt an der Weinstraße

Eine Einladung zum Erinnern

Allerheiligen 2026 · Gottesdienste und Totengedenken

Eine brennende Kerze als Zeichen der Erinnerung

Ein Name. Ein Licht. Eine Erinnerung.

Mit dieser Einladung möchte ich Sie herzlich zu unseren Gottesdiensten und Gräbersegnungen an Allerheiligen einladen. Im vergangenen Jahr mussten viele Menschen von jemandem Abschied nehmen, der zu ihrem Leben gehört hat. Seitdem ist Zeit vergangen.

Aber Trauer zählt keine Tage.

Manchmal fehlt ein Mensch laut.

Manchmal ganz leise.

Bei einem vertrauten Lied.

An einem leeren Platz.

In einem Augenblick, in dem man denkt:

Das hätte ich dir jetzt gerne erzählt.

An Allerheiligen möchten wir diesem Vermissen einen Ort geben. Wir erinnern besonders an die Menschen, die seit dem vergangenen Allerheiligen verstorben sind. Wir nennen ihre Namen und entzünden für jeden Verstorbenen eine Kerze. Diese Kerze dürfen die Angehörigen anschließend mitnehmen und an das Grab ihres lieben Menschen stellen.

Denn ein Mensch ist mehr als ein Datum auf einem Grabstein. Mit seinem Namen verbinden sich ein Gesicht und eine Stimme, gemeinsame Jahre, kleine Geschichten, manches Lachen und manche Träne – ein ganzes Leben. Vielleicht ist es nur eine kleine Flamme.

Aber manchmal braucht Hoffnung gar nicht viel Platz.

Ein Name. Ein Licht. Eine Erinnerung.

Und unser christlicher Glaube, dass wir unsere Verstorbenen zwar aus unseren Händen geben mussten – aber niemals aus den Händen Gottes.

Wo wird der Name Ihres Verstorbenen verlesen?

Das namentliche Totengedenken findet jeweils dort statt, wo Ihr verstorbener Angehöriger beigesetzt wurde. Bei diesen Feiern verlesen wir die Namen der dort beigesetzten Verstorbenen des vergangenen Jahres und entzünden für jeden von ihnen eine Kerze.

Für die Verstorbenen unserer Gemeinde St. Pius, die auf dem Hauptfriedhof Neustadt beigesetzt wurden, findet das namentliche Totengedenken bereits am Vorabend von Allerheiligen in St. Pius statt.

Unsere Gottesdienste und Gräbersegnungen

Samstag, 31. Oktober 2026

· St. Pius Neustadt

Vorabendmesse zu Allerheiligen mit Totengedenken für die Verstorbenen der Gemeinde St. Pius, die auf dem Hauptfriedhof Neustadt beigesetzt wurden.

Zelebrant: Pater Ebimon MCBS

Sonntag, 1. November 2026 · Allerheiligen

· Duttweiler

Heilige Messe mit Totengedenken, anschließend Gräbersegnung.

Zelebrant: Pater Kisito SCJ

· Geinsheim

Hochamt zu Allerheiligen.

Zelebrant: Dekan Paul

· Lachen-Speyerdorf

Heilige Messe mit Totengedenken, anschließend Gräbersegnung.

Zelebrant: Pater Ebimon MCBS

· Hambach · Friedhof

Wort-Gottes-Feier mit Totengedenken und Gräbersegnung.

Offiziant: Gemeindereferent Ochsner

· Geinsheim

Allerheiligenvesper mit Totengedenken, mitgestaltet vom Kirchenchor, anschließend Gräbersegnung.

Offiziant: Dekan Paul

· Diedesfeld

Wort-Gottes-Feier mit Totengedenken in der Kirche, anschließend Gräbersegnung auf dem Friedhof.

Offiziant: Pater Ebimon MCBS

Montag, 2. November 2026 · Allerseelen

· Geinsheim

Heilige Messe zu Allerseelen.

Zelebrant: Dekan Paul

Vielleicht tut es gut, noch ein wenig zu bleiben

Nach der Gräbersegnung geht jeder wieder seinen Weg. Manche möchten dann gerne für sich sein. Andere spüren: Jetzt wäre es schön, nicht gleich allein nach Hause zu gehen. Deshalb laden die Gemeinden in Diedesfeld, Geinsheim und Hambach im Anschluss an ihre Feiern und Gräbersegnungen zu einem Allerheiligencafé ein. Bei einer Tasse Kaffee, einem Stück Kuchen und in Gesellschaft darf noch ein wenig Zeit sein.

Zeit zum Erzählen.

Zeit zum Zuhören.

Zeit für Erinnerungen.

Oder einfach Zeit, mit anderen Menschen an einem Tisch zu sitzen. Denn manchmal tut es gut, wenn nach dem stillen Weg zum Grab wieder Stimmen zu hören sind. Wenn jemand eine Tasse Kaffee einschenkt. Wenn aus einem Namen eine Geschichte wird – und aus einer Erinnerung vielleicht sogar ein kleines Lächeln.

Wenn Ihnen an diesem Tag Gesellschaft guttut, kommen Sie gerne dazu.

Sie müssen niemanden kennen.
Sie müssen nichts erzählen.
Sie dürfen einfach da sein.

Nähere Informationen zu den drei Allerheiligencafés und den jeweiligen Orten finden Sie in unserem Pfarrblatt. Vielleicht braucht es an diesen Tagen gar nicht viele Worte. Vielleicht genügt es, zusammenzukommen. Den vertrauten Namen noch einmal zu hören.

Eine Kerze brennen zu sehen.

Am Grab zu stehen.

Und für einen Augenblick zu spüren:

Du fehlst. Du bist nicht vergessen.

So lade ich Sie herzlich ein, an Allerheiligen mit uns zu erinnern, zu beten und zu hoffen.

Wir nennen ihren Namen. Wir entzünden ein Licht. Und wir vertrauen darauf: Was wir aus Liebe loslassen mussten, ist bei Gott nicht verloren.

In herzlicher Verbundenheit
Ihr Pfarrer
Dekan Michael Paul

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